Sonntag, 29. Januar 2012

Mary Janice Davidson - Die mit dem Werwolf tanzt



Inhalt
In diesem Buch geht es um die Wyndhamer Werwölfe. Die Wahrsagerin des Rudels prophezeit die Auferstehung der mächtigen Morgan Le Fay (Schwester des Königs Artus), die die Welt zerstören will. Nur Werwolf Derik ist in der Lage dies zu verhindern, also macht er sich auf die Reise nach Kalifornien mit der Absicht, die Magierin zu töten. Die hübsche Krankenschwester mit Doktortitel, Sarah Gunn soll die Reinkarnation der bösen Magierin sein, hat davon jedoch keine Ahnung und es beginnt ein ständiges Katz und Maus Spiel zwischen den beiden. Derik fühlt sich von Anfang an stark von Sarah angezogen und die halbherzigen Versuche sie zu töten misslingen alle. Irgendwann beschließen die beiden, dem Schicksal auf den Kopf zu spucken und die Sache anders anzugehen. Nun muss nurnoch eine Lösung gefunden werden - wie umgeht man sein eigenes Schicksal und rettet damit die Welt vor dem Untergang?

Fazit
Nachdem ich von der Betsy Taylor Reihe der Autorin sehr begeistert war, muss ich sagen das mich dieses Buch eher enttäuscht hat. Die Story lässt eher zu wünschen übrig, sie hätte viel besser ausgebaut werden können, die Spannung fehlt fast ganz, sogar beim finalen Showdown ist alles viel zu schnell und unglaubwürdig aufgebaut. Außerdem findet man sich ständig in der horizontalen wieder, alles was Sarah und Derek tun, läuft auf Sex hinaus. Die Charaktere an sich sind eher flach gehalten, es fehlt ihnen die Persönlichkeit, alles wirkt doch sehr gekünstelt. Man hat nicht den Eindruck als ob wirklich Gefühle im Spiel wären, die die Protagonisten zu ihren Handlungen treibt. Den übliche Davidson Humor sucht man in diesem Buch vergeblich, alles was man findet sind ein paar flache, gezwunge Witze. Schade! Alles in allem kann ich diesem Buch nur 2 Sterne geben - dabei klang die Story so interessant. Die Bonus Geschichte am Ende des Buches ist übrigens der reinste Porno - und die "erotischen Szenen" der guten Mary Janice Davidson hatten auch schonmal mehr Würze. Ich hätte mehr erwartet.

Wertung: 2 von 5 Sternen

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