Donnerstag, 31. Mai 2012

[Statistik] Im Monat Mai!

Die allmonatliche Statistik, nun auch für den Mai:

Gelesene Bücher: 9
Geschriebene Rezensionen: 9
Gelesene Seiten: 2558
Gekaufte Bücher: 20 (+ Gänsehaut-Bücher)
Gewonnene Bücher: 3
Rezensionsexemplare:  5
Bücher auf dem SUB (am Ende des Monats): 74

Fazit: Nicht soviel gelesen wie im April (was allerdings auch daran liegt, dass ich im April 3 Wochen Ferien hatte ;) ), mehr gekauft, mehr Rezi-E
xemplare erhalten und meinen SuB drastisch erhöht *hust*. Hoffentlich wird er am Ende des Monats nicht mehr so hoch sein (ich hoffe es einfach mal ganz stark :D ).

[SuB-Nachschub] Der letzte für diesen Monat :D

Heute erreichten mich 2 Rezensionsexemplare aus dem PAN - Verlag:




Maggie Stiefvater - Lamento - Im Bann der Feenkönigin

Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige. Ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume, in denen ein Junge auftaucht, dessen geheimnisvolle Augen sie verzaubern. Als er eines Tages auf einmal leibhaftig vor ihr steht, wird Deirdres Leben alles andere als lang­weilig und höchst gefährlich. Aber hat sie wirklich den Mut, gegen einen uralten Fluch anzukämpfen? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)










Maggie Stiefvater - Ballade - Der Tanz der Feen

James hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, aber hinter der coolen Fassade verbirgt sich ein sensibler Teenager. Obwohl er es nie zugeben würde, träumt er von der großen Liebe. Als er einem ebenso schönen wie geheimnisvollen Mädchen begegnet, schlägt sein Herz schneller – doch Nuala ist kein Mensch. Sie gehört zum Feenvolk und ist zu James gekommen, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Musiker machen. Aber natürlich hat der Musenkuss einen hohen Preis … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)




Vielen herzlichen Dank!

Mittwoch, 30. Mai 2012

[SuB-Nachschub] Rezensionsexemplar von unerwarteter Seite!

Gestern nahm ich noch kurzfristig an einem Gewinnspiel von Zeilenreich teil, bei dem man als einer von 100 Lesern eine PDF-Datei des bald erscheinenden Romanes "Todesfrist" von Andreas Gruber "gewinnen" konnte. Zählt man zu den Gewinnern, hat man bis 20. Juni zeit, eine Rezension dazu zu verfassen - gehört diese dann zu den besten 10, darf man sich über eine gedruckte Ausgabe des Buches freuen.


Ich zähle nun glücklicherweise zu den Gewinnern und heute erhielt ich meine PDF Datei! Werde sie nun gleich mal umwandeln und auf meinen Kindle ziehen, bin sehr gespannt auf das Buch - klang nämlich wirklich gut! 

Dienstag, 29. Mai 2012

[Rezension] Lola Jaye - Für immer, Dein Dad

Inhalt
Lois Vater stirbt, als sie gerade mal 5 Jahre alt ist und am Höhepunkt ihrer Verzweiflung - der Hochzeit ihrer Mutter - erreicht sie ein Notizbuch ihres Vaters: Der Leitfaden; extra für seine Tochter. Von ihrem 12ten Geburtstag an, bis zu ihrem 30ten Lebensjahr soll das Buch sie begleiten, ihr Ratschläge und Tipps geben und ihr eine Stütze sein... und so erkennt Lois, dass das ganz große Glück manchmal nur einen Schritt weit entfernt sein kann...


Zitate
"Das ist mein (Kevin Bates') Leitfaden für meine Tochter Lois. Die größte Liebe meines Lebens."


"Ich blätterte die Seite um. Ich war traurig, dann glücklich. Ängstlich. Aufgeregt. Diese Achterbahn der Gefühle verwirrte mich total."


"Während die Menschheit das Weltall erforschte und nach außerirdischem Leben suchte, wurden auf der Erde Menschen allein wegen ihrer Hautfarbe gedemütigt."


"Die meisten negativen Gefühle rauben uns eine Menge Energie. Diese Energie könnten wir bei anderen Gelegenheiten besser einsetzen. Also lass Dich von niemandem dazu bringen, Deine Kraft so sinnlos zu verschwenden."


"Manchmal, Liebling, muss man erst ganz unten ankommen, bevor es wieder aufwärts gehen kann. Sagen wir es mal so: An manchen Tagen bist Du der Hund... und an anderen der Laternenpfahl."


Fazit
"Für immer, Dein Dad" ist ein Roman von Lola Jaye. Ich persönlich lese sehr gerne Romane, die von Leid und Schmerz geprägt sind, von Menschen die mit "ungerechten" und schwierigen Situationen umgehen müssen und deren ganzes Leben dadurch verändert wird. Anders als viele von euch jetzt vielleicht denken mögen, mache ich dies nicht weil ich mich am Schmerz der Protagonisten erfreuen kann, sondern weil ich solche Menschen zutiefst bewundere und immer versuche zu etwas lehrreiches aus solchen Büchern mitzunehmen. Etwas von der Stärke der Menschen "dort" einzufangen und in schwierigen Situationen zu meinem Vorteil nutzen zu können. Als ich dieses Buch gekauft hatte, hatte ich einen Roman a lá "P.S. Ich liebe Dich" erwartet, voller Trauer und Schmerz, Verlust und Sehnsucht, "Für immer Dein Dad" ist jedoch irgendwie anders. Natürlich vermisst Lois ihren Vater wahnsinnig, auf Grund ihres Alters, als er verstarb, nimmt sie diesen Schmerz jedoch anderes wahr, als jemand der einen geliebten Menschen verliert und das auch wirklich zu 100% "mitbekommt". 


Zu Beginn des Romanes ist Lois gerade Mal 12 Jahre alt, befindet sich auf der Hochzeit ihrer Mutter und bekommt von ihrer Tante "den Leitfaden" überreicht. Im Roman verfolgen wir die gute Lois dann also beim wachsen und älter werden und dürfen die einzelnen Stationen quasi "hautnah" miterleben, alles immer in Unterstützung des Leitfadens, welchen ich persönlich wahnsinnig toll fand. Lois ist eine wahnsinnig sympathisch Persönlichkeit und wird einem beim älter und reifer werden einfach immer sympathischer. Man fühlt sich, als ob man mit ihr "aufgewachsen" wäre und sie schon ewig kennen würde, kann also auch ihre ganze Gefühlswelt total nachvollziehen und mitfühlen. Der Leitfaden unterstützt sie in allen Lebenslagen und jeder von uns wäre wohl froh, wenn er genau so einen Leitfaden auch sein eigenen nennen könnte. Er unterstützt, tröstet, hilft und bringt so manches Mal zum schmunzeln, ich als Leser fand die Einträge immer sehr gelungen und über so manchen habe ich auch hinterher noch ein Weilchen nachgedacht - es steckt doch immer ein wahrer Kern dahinter. Lois selbst lebt in ihrer eigenen kleinen Welt, manchmal sehr zurückgezogen und einsam, doch irgendwie scheint sie glücklich damit zu sein. Sie ist ein Workaholic und immer auf Achse, immer darauf bedacht den Tag mit Aktivität zu füllen.


Weitere Protagonisten, wie ihre beste Freundin Carla, deren Bruder Corey, ihre Familie, Carla's Familie; sind alle sehr sehr schön durchdacht und spielen immer wieder eine Rolle in Lois Leben - von klein auf. Man schließt sie wahnsinnig ins Herz und will sie garnicht mehr missen. Sie unterstützen Lois (mehr oder weniger jedenfalls) immer und auch wenn jeder so seine Macken hat sind sie im Grunde doch genau richtig, so wie sie sind. Lois' Vater Kevin, der nur in Form des Leitfadens, sowie Erzählungen auftritt, wirkt überaus sympathisch, manchmal schon ein bisschen zu perfekt, doch auch diese Fassade bröckelt irgendwann und ein paar "Fehlerchen" tun sich auf - zum Glück - denn ich persönlich mag perfekte Menschen so garnicht!


Insgesamt bin ich von diesem Buch ziemlich begeistert - es ist voller Emotionen, manchmal zum Weinen, manchmal zum Lachen, voller versteckter Gefühle, unausgesprochener Worte und Gedanken, explosionsartigen, undurchdachten Handlungen und natürlich auch voller Liebe. Die Geschichte und die Idee dahinter ist wahnsinnig schön und jedem zu empfehlen, der Bücher voller Gefühle zu schätzen weiß. Die Kapitel sind ausreichend lang und an genau den richtigen Stellen gesetzt, die Sprache ist locker, flockig und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Mehr davon!


Wertung: 5 von 5 Sternen!

Montag, 28. Mai 2012

[Rezension] Charlotte Roche - Feuchtgebiete

Anmerkung: Diese Rezension ist möglicherweise nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet!


Inhalt
Die 18 jährige Helen liegt nach einer missglückten Rasur ihres Hinterteils mit einer Analfissur im Krankenhaus und nutzt die ihr nun zur Verfügung stehende Zeit ausgiebig, um sich mit jeder einzelnen ihrer Körperöffnungen ausführlich zu beschäftigen. Dabei schwelgt sie in Erinnerungen an diverse Sexualpraktiken und Masturbationsversuche und überdenkt ihre ganz eigene Form von Hygiene und Sexualität. Pfleger Robin wird eher unfreiwillig in ihre seltsamen Handlungen mit einbezogen und fotografiert ihr letztendlich sogar den Arsch - schließlich will man ja seine Wunde auch mal selbst sehen...


Zitate
"Also habe ich mich zu einem lebenden Muschihygieneselbstexperiment gemacht. Mir macht es Riesenspaß, mich nicht nur immer und überall bräsig voll auf die dreckige Klobrille zu setzen. Ich wische sie auch vor dem Hinsetzen mit meiner Muschi in einer kunstvoll geschwungenen Hüftbewegung einmal komplett im Kreis sauber. Wenn ich mit der Muschi auf der Klobrille ansetze, gibt es ein schönes schmatzendes Geräusch und alle fremden Schamhaare, Tropfen, Flecken und Pfützen jeder Farbe und Konsistenz werden von meiner Muschi aufgesogen. Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren auf jeder Toilette. Am liebsten an Raststätten, wo es für Männer und Frauen nur eine Toilette gibt. Und ich habe noch nie einen einzigen Pilz gehabt. Das kann mein Frauenarzt Dr. Brökert bestätigen."


"Sie hat mir mal erzählt,  dass der Sex mit meinem Vater ihr Schmerzen bereitet habe. Dass sein Penis zu groß für ihr inneres gewesen sei. Diese Information gehört zu dem Wissen, dass ich nicht haben will. Ich wollte mich doch eigentlich auf die Natur draußen konzentrieren. Dadurch kriege ich bessere Laune, als wenn ich über den Geschlechtsverkehr zwischen meinen Eltern nachgrübele. Ich stelle mir leider immer alles ganz genau vor. Und diese Vorstellung ist mir oft sehr unangenehm. Helen, töte diesen Gedanken in Dir."


Fazit 
"Feuchtgebiete" ist der Debütroman der Autorin Charlotte Roche. Tjaa, was soll man als anständiges Mädchen von heute dazu noch sagen? Lange lange Zeit habe ich nur mit diversen Gerüchten und Halbwahrheiten bezüglich dieses Buches gelebt und irgendwann beschloss ich dann: Es reicht - ich überzeuge mich jetzt einfach mal selbst. Als Rezensent ist es allerdings schwer dieses Buch in irgendeiner Form zu bewerten, vorallem da die Praktiken, die die gute Helen anwendet einfach nur widerlich und abstoßend sind, das Buch meiner Ansicht nach jedoch nicht verurteilt werden kann und sollte, denn hier hat sich einfach mal jemand die Mühe gemacht sämtliche Tabu's der heutigen Gesellschaft in einen Topf zu packen, ordentlich umzurühen und zum Schluss nochmal in die Suppe zu spucken. Im großen und ganzen ist das ganze Buch eine reine Provokation, eine Aneinanderreihung von "tabuisierten" Themen, ohne Beschönigungen und möglichst anschaulich beschrieben. 


Alles was man von "Feuchtgebiete" so hört ist wahr: Es ist widerlich, ekelhaft und übertrieben, abgehoben und äußerst wahrscheinlich, dass es auf der Welt niemanden gibt der so ist wie Helen - zumindest nicht zu 100%. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass uns die gute Charlotte Roche mit diesem Buch nicht nur einen "Tabu-Schocker" verpassen wollte, sondern uns auch etwas ganz anderes mitteilen wollte: Schämt euch nicht für die natürlichsten Vorgänge, nicht für's Urinieren, Masturbieren, Stuhlgang haben (ob zuhause oder der öffentlichkeit), für's Nase bohren oder das Kratzen am Hinterteil - wenn's sein muss, muss es sein. Im Grunde ist das ganze nichts anderes als ein Hinweis darauf, dass wir das, was wir zuhause im Verborgenen tun, genauso gut auch gut draußen tun könnte ohne uns zu schämen - aber da spricht ja wieder die Norm und der Anstand dagegen. Natürlich wird das ganze auf eine Art und Weise dargestellt, die jeden von uns wahrscheinlich eher anwidert, doch im großen und ganze soll uns wohl so eine Botschaft überbracht werden.


Helen ist eine mehr als ausergewöhnliche Person, sie bricht alle Tabu's, alle Normen, alles was für jeden halbwegs hygienischen Menschen einen Standard darstellt, ist für Helen schon übertrieben. Sie wäscht sich nach dem Toilettengang nicht die Hände, wischt mit ihrem intimsten Körperteil über öffentliche Toiletten, betrachtet getrocknete Spermareste unter den Fingernägeln als "Sexandenkenkaubonbon" und findet, dass die "amerikanische Tamponindustrie" die reinsten Ausbeuter sind. Den Pfleger Robin lässt sie Bilder ihres frisch operierten, offenen Hinterteils machen und ist enttäuscht als die Bilder verschwommen sind, Die Kerne ihrer Avocadozucht führt sich die 18 jährige gerne auch mal ein und wenn gerade kein Mann zur Verfügung steht vergnügt sie sich auch schonmal mit dem Griff des Rasierers.  Die Methode die Helen wählt um ihre Eltern wieder zusammenkommen zu lassen (also der reine Versuch) ist erschreckend und vorallem an diesem Punkt saß ich wirklich mit zusammengekniffenen Augen und schmerzverzerrtem Gesicht auf der Couch - ich konnte es mir einfach zu gut vorstellen, was da vor sich ging. Alles in allem hätte sich wohl kein passenderer Titel als "Feuchtgebiete" finden lassen können, vorallem weil sich Helen überausführlich über ihren Ausfluss und sonstige Körperflüssigkeiten auslässt, einschließlich Farbe, Konsistenz und Geschmack. 


Der Roman wurde in sehr offenen und ehrlichen Worten beschrieben, er beschönigt nichts und die Worten beschreiben sehr deutlich was gemeint ist - es wird niemals auch nur etwas ansatzweise beschrieben. Die Kapitel sind ausreichend lang und der Schreibstil hat trotz der Thematik etwas packendes. Trotzalledem kann ich dem Buch nur 4 Sterne geben, begründen kann ich es jedoch nur folgendermaßen: Ein 5 Sterne Buch muss mich einfach umhauen - Feuchtgebiete schafft es zwar, mich irgendwie zu überrumpeln, vollends begeistern konnte es mich jedoch leider nicht.


Wertung: 4 von 5 Sternen!

Samstag, 26. Mai 2012

Oh mein Gott...

Eigentlich, ganz eigentlich ist das hier ja ein Buch-Blog, allerdings muss ich gerade so nen kleinen Schock verarbeiten und da hier sonst keiner wach ist muss ich mich eben bei euch ausweinen: Gerade eben war ich noch im Tiefschlaf (vor dem schlafen hab ich übrigens gerade "Für immer, Dein Dad" gelesen, was mir bisher ganz gut gefällt) und dann bin ich im Halbschlaf auf die Toilette gewankt...als ich zurückkam, legte ich den Kopf aufs Kissen und drückte kurz aufs Handy um zu sehen ob der Akku voll ist (es hing am Ladekabel) und im Schein des Handys sah ich aus dem Augenwinkel ein Haar oder ähnliches, dass mich an der Wange kitzelte... Intuitiv bin ich aufgesprungen und hab das Licht angemacht und was sehe ich? DA SITZT EINE SPINNE!!!!!!!! Mit langen dünnen Beinen....bääh :( :( :( Jetzt ist sie zwar tot, schlafen mag ich da aber nicht mehr...jetzt sitze ich frustriert in der Küche im dunkeln und weiß nicht wohin! Diejenigen unter euch, die keine Angst vor Spinnen haben mögen das ja lächerlich finden aber das ist richtig scheisse, wenn einem sowas passiert :(

Freitag, 25. Mai 2012

"Ich muss die Bücher jetzt mal weglegen..."

Soo, meine Lieben.. seit Wochen quäle ich mich an "Evermore 3" und "Geliebte der Nacht" herum - nicht weil die Bücher schlecht sind, sondern weil immer wieder andere Bücher dazwischen kommen die ich lesen will/kann, soll oder muss und ich somit bei den Büchern einfach nicht mehr weiterkomme. "Geliebte der Nacht" wollte ich gestern weiterlesen - ich weiß aber mittlerweile einfach nicht mehr worum es geht. Aus diesem Grunde schiebe ich die Bücher einfach mal wieder auf den SuB (wobei Evermore nie draufstand, das waren ja "alte Bestände") und hoffe, dass ich irgendwann dazu komme. Nur, damit ihr euch nicht wundert wo die hingekommen sind ;)

[SuB-Nachschub] + [Gewonnen] + 5000 Besucher/139 Leser

Sooo meine lieben :) Leider war es hier die letzten Tage ein bisschen still, lag vorallem daran dass ich schulisch und ausbildungstechnisch echt gefordert werde im Moment.. aber ich will euch trotzdem mal meine Neuzugänge von gestern vorstellen:


 Jennifer Benkau - Dark Canopy
Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr.. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Dieses Schätzchen gewann ich bei Mein Lesetipp, bin sehr gespannt darauf, wie das Buch so ist!

Dan Wells - Mr. Monster
Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein.Doch das ist nur die eine Hälfte von mir.Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich fantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Da ich von Band 1 ("Ich bin kein Serienkiller") schon so begeistert war, musste ich doch unbedingt wissen wie es weitergeht und bestellte mir diesen 2ten Band bei einer Freundin mit, die bei Medimops bestellte ;) Freu mich schon drauf es zu lesen!


Mayu Sakai - Momo
Als die stinknormale und unmotivierte Highschool-Schülerin Yume Odagiri an ihrem 16. Geburtstag das kleine Mädchen Momo gerade noch rechtzeitig vor einem Autounfall retten kann, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben schlagartig ändern wird. Denn Momo behauptet von sich, der Teufel höchstpersönlich zu sein. Und da Yume davon träumt, endlich mal etwas Besonderes zu sein, ernennt Momo diese kurzerhand zur Repräsentantin der Erde. Und in dieser Funktion muss Yume von nun an bis zu ihrem 18. Geburtstag Momo sieben gute Gründe nennen, die Erde zu verschonen. Der Countdown beginnt ... (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Diesen Manga gewann ich Anfang des Monats bei einem beim Gewinnspiel bei Sonne und freue mich schon darauf, mal in ein ganz anderes Genre abzutauchen! Bin ja ein bisschen gespannt ob ich das hinkriege - so von hinten nach vorne zu lesen ;) Ich werde auf alle Fälle berichten wie's ausgegangen ist :D


Außerdem darf ich euch berichten, dass mittlerweile schon über 5000 Besucher auf meiner Seite gewesen sind, worüber ich mich natürlich wahnsinnig freue! Außerdem beträgt meine Leserzahl schon gewaltige 139 Leser, worauf ich sehr sehr stolz bin, vorallem da mein Blog erst seit Ende Januar besteht! Vielen lieben Dank für eure Treue und euer Vertrauen, ich freue mich immer wahnsinnig zu sehen wie ihr meinen Blog verfolgt! :)

Dienstag, 22. Mai 2012

[Rezension] Dan Wells - Ich bin kein Serienkiller

Inhalt
John Wayne Cleaver ist fünfzehn Jahre alt und will eigentlich nur die simpelsten Dinge: Normal sein, in die Schule gehen, Mädchen kennen lernen. Eine Tatsache macht ihm dieses normale Leben jedoch zunichte: John Wayne Cleaver ist sich sicher, dass er das Potenzial in sich trägt, irgendwann ein Serienkiller zu werden. Mit speziellen Regeln kämpft er gegen sein inneres Monster an, doch als in seiner Heimatstadt unerklärliche Morde geschehen, muss er sich nicht nur dem dämonischen Mörder stellen, sondern auch sich selbst...


Zitate
">Ich leide eindeutig an Soziopathie<, erklärte ich.
 >Weißt Du, was das bedeutet?< 
>Das bedeutet, dass Du ein Freak bist<, sagte er. >Es bedeutet, dass Du mir ungefähr so wichtig bist wie eine Pappschachtel<, sagte ich.
>Du bist für mich nur ein Ding - ein Stück Müll, das nur noch niemand weggeworfen hat. Entspricht dies dem,   
was ich sagen sollte?<
>Halt den Mund<, fauchte Rob mich an. Er spielte immernoch den starken Mann, aber es funktionierte nicht mehr richtig, weil ihm nichts mehr einfiel.
>Das schöne an Schachteln ist, dass man sie öffnen kann<, fuhr ich fort.
>Selbst wenn sie von außen völlig langweilig sind, könnte etwas Interessantes in ihnen stecken.Während Du also all diese dummen, langweiligen Sätze dahersagst, stelle ich mir vor, wie es wäre, Dich aufzuschneiden und herauszufinden, wie Du von innen aussiehst.<
Ich hielt inne, starrte ihn an, und er starrte zurück. Er hatte Angst. Ich ließ ihn die Angst noch einen Moment lang schmecken, dann sprach ich weiter.
>Andererseits will ich Dich gar nicht aufschneiden, Rob. So jemand will ich nicht sein. Deshalb habe ich mir eine Regel aufgestellt: Immer wenn ich jemanden aufschneiden will, sage ich stattdessen etwas Nettes zu ihm. [...]<"


"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Schicksal."


Fazit
"Ich bin kein Serienkiller" ist der erste Roman der "John-Wayne-Cleaver-Trilogie", geschrieben von Dan Wells. Im Grunde bin ich eher so der Fantasy - Leser, ein spannender und sehr blutiger Thriller ist aber hin und wieder auch gerne gesehen, besonders wenn er sich mit der Psyche des Menschen befasst. In diesem Falle war ich also sehr gespannt auf die Geschichte und fing schon mit großen Erwartungen an zu lesen. Das Buch beginnt schon rasant mit dem ersten Satz "Mrs. Anderson war tot", gefolgt von 2-3 Sätzen über ihr Leben und Sterben; anschließend Details über die Leiche; schamlos formuliert und keinesfalls beschönigt - und schon da wusste ich: DAS ist ein echtes Buch für mich! Die Geschichte verläuft rasant und unglaublich spannend, allerdings bemerkt man im Laufe des Romanes, dass der Mörder tatsächlich mehr oder weniger dämonischer Natur ist - mich persönlich störte das jedoch herzlich wenig und ich verschlang das Buch auch nach dieser Erkenntnis.



John Wayne Cleaver, ein fünzehnjähriger Junge, der immer gegen seinen eigenen Dämon kämpfen muss, damit er nicht zum herzlosen Serienkiller mutiert. Wahnsinn, wahnsinn, wahnsinn. Die ganze Geschichte dreht sich vorallem um den Hauptprotagonisten und deren Psyche - bei anderen Büchern könnte man sich durchaus vorstellen, dass dies sehr schnell langweilig wird, bei diesem komplexen Charaktere schreit der Leser jedoch nach jeder Seite gedanklich nach mehr und versucht immer tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelt des soziopathischen John vorzudringen. Für jemanden wie mich, die sehr starke empathische Gefühle verspürt, war es unsagbar schwer mir vorzustellen wie es sein könnte, wenn man in dieser Richtung überhaupt nichts empfindet. Aus diesem Grund fand ich es äußerst interessant einen Einblick in die Welt des John zu erhalten und sein Handeln verfolgen zu können - es nachempfinden zu können kann man in diesem Fall garnicht so recht sagen, denn irgendwie scheint es nicht so, als habe John wirklich irgendeine Art von Gefühl -  zumindest nicht solange er aktiv versucht sein persönliches Monster zu bändigen. Jegliches empathische Gefühl, das man als Leser beim lesen entwickelt fühlt sich etwas seltsam an, ich zumindest hatte immer im Hinterkopf, dass dieser Mensch mit dem ich mitfühle solche Gefühle vielleicht gar nicht hegt und ich eventuell irgendetwas in sein Handeln (oder "fühlen") hineininterpretiere was garnicht da ist (sofern er eine reale Person wäre). Klingt seltsam, vielleicht könnt ihr mir ja aber trotzdem ein bisschen folgen. Insgesamt fand ich John's Handeln das ganze Buch über wenig vorhersehbar, man erwartete immer dass das Monster ausbricht und John sich nicht mehr zurückhalten kann. Der Einblick in eine solch "kranke Psyche" - um es mal wirklich "krass" zu formulieren - hat mich über die Maßen faszinert und ich bin sehr gespannt darauf, wie es in dieser Richtung mit dem Jungen weitergeht. 


John's Mutter, sowie sein einziger Freund Max haben wohl kein leichte Leben mit dem kleinen Soziopathen: Serienkiller sind sein liebstes Thema und seine Gedankenwelt ist für die beiden einfach nur völlig undurchsichtig und unverständlich. John's Mutter versucht immer ihr bestes zu geben und irgendwie richtig zu handeln, leider gelingt ihr das wohl aber nur in den seltensten Fällen. Max ist sich seiner Rolle lange Zeit lang garnicht so richtig bewusst, bis es letztendlich zum großen "Crash" kommt und ans Licht kommt, was Max eigentlich für John darstellt - faszinierend und traurig zugleich, wie ich fand.


Dass John's Mutter und deren Schwester ein Bestattungsunternehmen betreiben, bei dem John sogar in der Leichenhalle helfen darf weckte mein Interesse immer wieder auf's neue, besonders bei den vielen Tätigkeiten, die die 3 dort durchführten. Immer wieder fragte ich mich, ob ein "normaler" Bestatter in Deutschland solche Tätigkeiten auch ausführt, oder ob die einzelnen Part's nicht stellenweise Aufgabe des Gerichtsmediziners wären (sofern der Patient eines unnatürlichen Todes gestorben ist)? Sofern jemand dieses Buch gelesen hat und Ahnung von Bestattungsunternehmen hat - er möge es mich bitte wissen lassen! ;-)


Insgesamt war ich über die Maßen von diesem Buch überzeugt, es war so wunderbar beschrieben und es wurde eine klare, oftmals humorvolle Sprache verwendet, die gut zu verstehen war und ohne Fremdwörter auskam. Die Kapitel waren ausreichend lang und an den richtigen Stellen gesetzt, die Protagonisten waren zwar in der Regel Nebencharaktere, der Hauptcharakter war jedoch sehr sehr tiefgründig und extrem gut durchdacht. Die Horror-/Thrillergeschichte des ganzen war sehr überzeugend und zumindest für mich auch wenig vorhersehbar.

Wertung: 5 von 5 Sternen!

Montag, 21. Mai 2012

[Rezension] Ivy Paul - Ghost Lover


Inhalt
Die Autorin Ella erbt unverhofft ein altes Cottage im schönen England und macht sich sofort auf die Reise um es zu besichtigen. Dort angekommen verliebt sie sich auf den ersten Blick in das wunderschöne Haus und verbringt direkt ein paar Tage dort. Unterdessen versucht Steven Stapleton, Viscount von Wyndham, ihr 
den alten Witwensitz abzuluchsen, indem er ihr Schauergeschichten erzählt - Ella jedoch lässt sich nicht abschrecken und verneint den Verkauf. Eines Tages begegnet sie jedoch tatsächlich dem Geist des attraktiven Marcus Stapleton, einem Vorfahren des aufdringlichen Viscounts und erschrickt erstmal fürchterlich. Nach und nach kommen sich die beiden jedoch näher, lernen sich besser kennen und bald schon beginnt eine erotische Liebschaft zwischen den beiden. Doch nicht nur der Geist hält sie auf Trab, auch eine Schlägerbande, die es auf Ella abgesehen hat, Geisterhafte Stimmen (die nicht von Marcus stammen) und der aufdringliche Steven Stapleton setzen ihr gehörig zu...


Fazit
Bei "Ghost Lover" handelt es sich um einen erotischen Roman der Autorin Ivy Paul. Bisher hatte ich noch keinen Roman dieser Art gelesen und ging an das ganze doch ein bisschen skeptisch aber sehr neugierig heran. Die Geschichte, auch die Nebenaspekte sind durchaus interessant, zeitweise auch sehr spannend. Außerdem liest man wunderschöne Beschreibungen des alten Cottage's und kann es sich richtig gut vorstellen - zeitweise fühlt man sich, als ob man dort wäre und all die Eindrücke selbst mitnehmen könnte. Auch die erotischen Szenen zwischen Marcus und Ella sind wunderschön ausgearbeitet und wirken keinesfalls obszön oder billig. Einzig die Häufigkeit der sexuellen Handlungen der beiden hat mich dann doch irgendwann regelrecht genervt, leider weiß ich jedoch nicht ob dies in erotischen Romanen generell einfach der Standard ist, oder ob es hier wirklich sehr häufig vorkommt. Irgendwann hatte ich zumindest den Eindruck dass der Autorin selbst keine neuen Ideen mehr kamen und so einfach nur die Orte gewechselt und die Textpassagen stellenweise komplett übernommen wurden - aber das nur so als kleine Kritik. 


Der Humor fehlte bei diesem Roman ebenfalls nicht, so manche Szene brachte mich sehr zum Schmunzeln und die Seiten flogen nur so dahin. Die Charaktere waren alle überaus schön und liebevoll beschrieben, besonders Marcus Stapleton - er war der perfekte Gentlemen und brachte etwas altertümlichen Schwung in die sonst so moderne Geschichte. Seine Sprache und sein besonderes Auftreten machten ihn einfach zu etwas besonderem und glichen das gegen Ende etwas weinerliche Verhalten der Hauptprotagonistin wieder aus. 


Ella selbst sollte eine selbstständige, emanzipierte Frau darstellen, was die meiste Zeit des Buches auch ganz gut rüberkam. Gegen Ende jedoch (nur um den vorhergehenden Satz einmal aufzugreifen) wird sie eher weinerlich, ängstlich und sehr anhänglich, was ich eher als störend betrachtete, vorallem weil ich mich nicht wirklich in sie hineinverstetzen und ihre Emotionen nachempfinden konnte.

Die Nebengeschichte mit der Schlägerband fand ich durchaus gelungen und sehr interessant, es peppte die Geschichte etwas auf und verlieh dem ganzen ein wenig Würze. Besonders gut gefallen hat mir auch die "Sprache der Blumen", die Marcus immer wieder anwendet und gegen Ende auch wunderschön erklärt - ich persönlich werde mir das in Ehren halten und in Zukunft etwas mehr über die Bedeutung der einzelnen Blumen nachdenken, bevor ich sie verschenke (auch wenn die meisten vermutlich keine Ahnung davon haben). Sonistge Charaktere, wie Sophie, Beth oder Steven Stapleton fand ich sehr schön gestaltet, allerdings mit relativ wenig Tiefgang - man merkt, dass sie alle wirklich nur als Nebencharaktere gedacht sind. Dies störte mich als Leser jedoch relativ wenig, im Prinzip waren ja auch nur Ella und Marcus als Figuren wirklich von Bedeutung.



Insgesamt bin ich von der außergewöhnlichen Sprache (durch Vermischung von "Moderne" und "Altertum") und dem Inhalt jedoch durchaus überzeugt und könnte mir gut vorstellen in Zukuft öfter Bücher dieses Genres zu lesen - irgendwie habe Gefallen daran gefunden! Die Kapitel an sich waren ausreichend lang und an den richtigen Stellen gesetzt, die Sprache war gut verständlich und sehr sehr schön ausgearbeitet. Einzig die Schrift hätte etwas größer sein können - bei Müdigkeit waren die Buchstaben doch manchmal schwerer zu entziffern. ;-)


Wertung: 4 von 5 Sternen!

Sonntag, 20. Mai 2012

[Lesemarathon] Letzter Tag + Fazit

Sooo und nun das Fazit des letzten Tages, heute 20. Mai 2012:


09:10 Uhr - 09:22 Uhr -> 12 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul -> Buch beendet, CHECK :D


09:30 Uhr - 10:30 Uhr -> 68 Seiten "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells
14:00 Uhr - 14:50 Uhr -> 53 Seiten "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells
19:00 Uhr - 19:55 Uhr -> 82 Seiten "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells


=177 gelesenen Minuten (2 Stunden 57 Minuten), 227 Seiten! 
Kein schlechter Schnitt wie ich finde!




Gesamtfazit des Lesemarathons 
von 17. Mai 2012, 13:00 Uhr bis 20. Mai 2012, 20 Uhr:

792 Minuten (13 Stunden und 20 Minuten): 735 Seiten! 


Von meinen gesetzten Zielen habe ich folgende erreicht:


"Julia für Immer" -> beenden -> Check! 200 Seiten davon gelesen und Buch beendet!
"Ghost Lover"  -> lesen -> Check! Buch komplett gelesen!
"...und der Preis ist Dein Leben" - Bücher -> Endlich mal anfangen zu lesen! ->
Möööp. Nicht begonnen.
Eventuell endlich mal "Geliebte der Nacht" fertig lesen und bei Evermore 03 weiterkommen :)" 
 MÖP. Ebenfalls nicht geschafft. 

-> "Ich bin kein Serienkiller" möglichst weit lesen, eventuell sogar beenden. -> Joaa da würde ich doch mal sagen CHECK. Beendet zwar nicht, mir fehlen aber auch nurnoch 60 Seiten :D
Zusätzlich gelesen: "Tag der Toten" von J. J. Bidell.


Insgesamt kann ich also sagen, dieser Marathon ist für mich eigentlich relativ erfolgreich verlaufen :D Ich zumindest bin sehr zufrieden! :)





[Lesemarathon] TAG 3

Soo, dann sehen wir uns doch mal das Fazit für den gestrigen Tag (19. Mai 2012) an:
---------------------------------------------------------------------------------------
12:45 Uhr - 13:15 Uhr -> 43 Seiten "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells
14:00 Uhr - 14:10 Uhr -> 13 Seiten "Tag der Toten" von J.J. Bidell ->   
                                      Kurzgeschichte/Minibuch beendet! Check :D


22:05 Uhr - 23:05 Uhr -> 36 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul
23:10 Uhr - 00:00 Uhr -> 38 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul
---------------------------------------------------------------------------------------
Das wären in 2 Stunden und 20 Minuten (=140 Minuten) doch 130 Seiten :) Ich sehe, irgendwie wird das von Tag zu Tag dann doch weniger ;) Aber ich hab die letzten beiden Tage einfach irgendwie zuviel um die Ohren. Heute wird's dann vermutlich wieder etwas mehr werden...hoffe ich! 


Mir ist da gerade noch was aufgefallen: In 30 Minuten hab ich 43 Seiten von "Ich bin kein Serienkiller" gelesen, während ich in 60 Minuten gerade mal 36 Seiten von "Ghost Lover" gelesen habe. Das liegt aber vorallem daran, dass die Seiten von "Ghost Lover" größer sind und wesentlich enger und kleiner bedruckt. :)


Vor Beginn des Marathons hatte ich mir ein paar Ziele gesetzt, diese schauen wir uns doch gleich nochmal an:


"Meine Ziele:
"Julia für Immer" -> beenden
"Ghost Lover"     -> Lesen
"...und der Preis ist Dein Leben" - Bücher   -> Endlich mal anfangen zu lesen!
und eventuell endlich mal "Geliebte der Nacht" fertig lesen und bei Evermore 03 weiterkommen :)" 


"Ghost Lover" und "Julia für Immer" habe ich erfolgreich beendet, "...und der Preis ist Dein Leben" habe ich immernoch nicht angefangen, das lag aber vorallem daran, dass mir "Ich bin kein Serienkiller" dazwischen kam - ich wollte einfach jetzt mal nen Krimi dazwischen schieben - was auch der Grund dafür ist, dass ich bei "Geliebte der Nacht" und "Evermore" nicht weitergekommen bin. Daher "aktualisiere" ich meine Ziele nun folgendermaßen:

-> "Ich bin kein Serienkiller" möglichst weit lesen, eventuell sogar beenden. Sollte ich zwischendurch doch mal ein anderes Genre benötigen, so werde ich mir dann einfach irgendwas anderes schnappen - ihr dürft gespannt sein :D

Samstag, 19. Mai 2012

[Kurzgeschichten - Rezension] J. J. Bidell - Tag der Toten

Inhalt 
Als Franziska mit ihrem Mann Tom, der gemeinsamen Tochter Katharina und ihrer Schwester Marie einen Freund in Mexiko besucht, finden gerade die Feierlichkeiten zu Allerheiligen und Allerseelen statt, die in Mexiko so ganz anders verlaufen als in Deutschland. Als ob es nicht schon unheimlich genug wäre, dass die Festivitäten vorallem auf dem Friedhof stattfinden, betreten Franziska und Marie auch noch gegen den Rat ihres Freundes eine geheimnisvolle Gasse, die sie besser gemieden hätten...


Zitate
"Ein Skelett hielt mit dem knochigen Arm die allgegenwärtige Coronita - Bierflasche an die nicht mehr vorhandenen Lippen, während sein grausig aussehender Kollege eine mit Blüten bemalte Gitarre in Händen hielt, auf der er ein stummes Lied spielte. Neben dem morbiden Paar standen gelbe Studentenblumen in Vasen und verströmten einen intensiven, süßen Geruch, der schwer in den Gassen hing."


"Sie trug ein lilafarbenes Abendkleid mit eng anliegenden Ärmeln und engem Mieder, das ab der Tallie weiter geschnitten war und bis zum Boden reichte. Am rechten knochigen Handgelenk baumelte ein Sonnenschirm und auf dem Totenschädel trug sie einen ausladenden Hut. Sogar an den nicht mehr vorhandenen Ohrläppchen klebten fröhlich bunte Ohrringe."


Zusatzinfo: Allerheiligen/Allerseelen in Mexiko
Für diejenigen unter uns, die keine Ahnung haben, was an Allerheiligen und Allerseelen so in Mexiko los ist, habe ich mal ein bisschen recherchiert: Am Tag der Toten (Dìa de los Muertos), der vom 31. Oktober bis zum 02. November "gefeiert" wird, gedenkt man auf traditionelle Weise den Verstorbenen. In der "Nacht des Hundes", der Nacht zu Allerheiligen, gedenkt man besonders den verstorbenen Angelitos (kleine Engel), den Kindern.  Dies findet jedoch auf ganz andere Art und Weise statt, wie wir Deutschen es uns wohl vorstellen würden. Der Dìa de los Muertos ist keinesfalls ein Trauerfest sondern eher ein buntes, heiteres Spektakel, bei dem alles geschmückt und dekoriert wird, mit dem Hintergrund, dass die Toten zu "Besuch" kommen und sich von der langen Reise stärken müssen und an die gemeinsame Zeit erinnern sollen.


Fazit
"Tag der Toten" ist eine 13 - seitige Kurzgeschichte der Autorin J. J. Bidell, die am 16. Mai 2012 erschienen ist und seit vorgestern auch bei Amazon zu beziehen ist. Da ich von den "Im Schatten des Mondlichts" - Romanen der Autorin schon über die Maßen begeistert war (Rezensionen gibt es hier und hier), konnte ich mir diese Kurzgeschichte natürlich nicht entgehen lassen und auch dieses Mal kann ich mit Begeisterung sagen: Es hat sich gelohnt! Die Autorin besticht wieder mit grandiosen Umschreibungen (siehe Zitate), durch die man all diese Dinge direkt vor seinem geistigen Auge sehen kann, so deutlich als ob man sie anfassen könnte. Die Geschichte hat großes Potenzial und zieht einen trotz der wenigen Seiten schon in ihren Bann, sodass man regelrecht enttäuscht ist wenn man nach 13 Seiten schon wieder vor dem Ende steht. 


Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Altare, die man beim Tag der Toten vor den Häusern finden kann, jede einzelne Stufe wurde detailiert geschildert und detailverliebt beschrieben. Die ganze Umschreibung des Festes fand ich sehr toll, wenn ich mir auch etwas mehr Informationen zum Fest selbst gewünscht hätte. Über die Charaktere lässt sich auf Grund der Länge des Romanes nur wenig sagen, besonders schön fand ich jedoch, dass die Frau des Freundes (Luis Miguel), den Franziska und ihre Familie in Mexiko besucht haben den Namen Esperanza trägt. Denn Esperanza ist das spanische Wort für Hoffnung. 


Die Sprache ist leicht verständlich und kommt ohne Fremdwörter aus, lediglich etwas Spanisch wird gesprochen, dies übersetzt die Autorin jedoch direkt. Insgesamt hat mich dieses Geschichte überzeugt und ich würde mir sehr wünschen, dass die Autorin über eine "Verlängerung" nachdenkt - ich wäre sehr gespannt wie's weitergeht!


Wertung: 5 von 5 Sternen!


Hier kaufen! 

[Lesemarathon] Tag 2 + Neuzugang

Sooo das Fazit zum gestrigen Tag:


08:00 Uhr - 08:30 Uhr -> 16 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul
10:00 Uhr - 10:30 Uhr -> 26 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul


20:30 Uhr - 21:00 Uhr -> 25 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul.


Zwar habe ich "Ghost Lover" noch nicht beendet, jedoch hatte ich große Lust zwischendurch mal was anderes zu lesen:


21:00 Uhr - 22:00 Uhr -> 52 Seiten "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells


Fazit: Gestern habe ich also in ca. 2 1/2 Stunden (150 Minuten) 119 Seiten gelesen. Wesentlich weniger als am Vortag! Dies lag allerdings auch daran, dass ich die letzten Tage wegen Krankheit nur im Bett lag und es mir gestern endlich mal besser ging und ich was unternehmen wollte :D




Außerdem zog gestern außerdem eine Kurzgeschichte bei mir ein:


J. J. Bidell - Tag der Toten
Franziska besucht mit ihrer Familie einen Freund in Mexiko, als gerade die Feierlichkeiten zu Allerheiligen stattfinden. Als wäre es nicht schon unheimlich genug diese Nächte auf dem Friedhof zu feiern, befindet sich in Oaxaca eine Gasse, die sie besser nicht betreten sollte ... (Beschreibung von www.amazon.de)





Freitag, 18. Mai 2012

[Rezension] Stacey Jay - Julia für Immer

Inhalt
Was geschah, in Verona 1304? Ermordete sich Julia selbst weil sie dachte ihr Geliebter Romeo sei dahingeschieden? Oder ermordete Romeo gar seine Julia um Unsterblich zu werden? 700 Jahre später verhindert Romeo als Söldner der Apokalypse dass Liebende zueinander finden, während Julia versucht, im Autrag der Botschafter des Lichts, die wahren Liebenden, die Seelenverwandten, zueinander zu bringen. Die beiden ehemalig verliebten Kämpfen also auf unterschiedlichen Seiten, jeder auf eigener Mission. So kommt es, dass Julia's Seele in den Körper von Ariel schlüpft und Romeo's Seele in die des Dylan und sich die beiden erneut in einem erbitterten Kampf gegenüberstehen - doch dieses Mal könnte es ihr letzter Kampf sein, wenn sie nicht ihre große Liebe wiederentdecken...


Zitate
"Sie kämpft für das Licht, er für die dunkle Macht;
 ringen um den Funken, der die Liebe entfacht.
 Sie sind da, wo immer sich zwei wahrhaftig lieben,
 die mutige Julia und Romeo, böse und durchtrieben."


"Es scheint mir noch nicht so lange her zu sein, dass ich auch so war - jung und naiv und bereit, an gut aussehende Jungs und die ewige Liebe zu glauben."


"Plötzlich sehe ich aus den Augenwinkeln etwas Blaues aufleuchten, nur ganz kurz, wie eine Lichtrefleion auf dem Wasser. Ich hätte mich auch gar nicht umgedreht, wenn da nicht auf einmal dieser Geruch hinzugekommen wäre. Rosmarin und Lavendel, Staub von den Feldern, der an edlem Satin haftet, von der Sonne erwärmte Haut und ein Hauch von Meer, obwohl Venedig zwei Tagesritte entfernt ist. Es ist der Geruch von Verona, der Geruch von Zuhause, ein Duft, der mich erschaudern lässt."


"Nicht jeder findet seine wahre Liebe. Es gibt hunderte perfekt zueinander passende Liebende, die in ihrer Beziehung nie an den Punkt kommen, dass sie die Aufmerksamkeit von Licht und Dunkel auf sich ziehen. Wenn Romeo und ich geschickt werden ist es in der Regel zu spät für eine friedliche Trennung, aber was ist, wenn..."


"Die Liebe will nicht, dass Menschen in Unwissenheit und Angst leben. Die Liebe stellt nicht den Gehorsam über alles andere.  Die Liebe urteilt nicht und misst nicht manchen Leben - oder Beziehungen - mehr Wert zu als anderen. Die Liebe benutzt Menschen nicht und wirft sie nicht einfach so weg. Die Liebe bleibt und macht einen stärker, auch wenn derjenige, den man liebt, tot ist."

"Manchmal besteht der Kampf für die Liebe eben nicht nur aus Angst und Verzweiflung und dem Ringen ums Überleben. Manchmal ist es eine ganz wunderbare Aufgabe."



Fazit 
"Julia für Immer" ist der erste Band der Duologie um Romeo und Julia, von Stacey Jay. Anfang war ich zugegebenermaßen doch etwas skeptisch - Söldner der Apokalypse, Botschafter des Lichts, verschmolzen mit der Wohl schönsten Liebesgeschichte zwischen Himmel und Erde? Nunja, das versprach auf jedenfall interessant zu werden. Alles in allem bin ich von der Geschichte aber durchaus überzeugt worden - es ist spannend, voller Gefühle und im Laufe der Geschichte macht auch die Söldner/Botschafter - "Nummer" eine sehr überzeugende Figur und peppt die Geschichte nochmal regelrecht auf, die Spannung kommt keinesfalls zu kurz. Die Liebesgeschichte darf in einem Roman mit "Romeo und Julia" natürlich auch nicht fehlen und so kommt auf jeder Romantik-Fan auf seine Kosten und leckt sich nahezu die Finger nach mehr. Auch die Sache mit den Seelenverwandten wird wunderschön erklärt und umgesetzt und auch wenn das mittlerweile "allseitsbekannte" (zumindest ich lese es mittlerweile ständig) Aura-sehen auch hier zur Sprache kommt ist es abgemildert und nur von geringfügigerer Bedeutung. 


Julia ist "dieses Mal" in Ariel's Körper geschlüpft, ein Mädchen, dass zwar wunderschön zu sein scheint, durch einen Unfall jedoch mit Narben "verunstaltet" ist und deren Leben dementsprechend gekennzeichnet ist von Hänseleien und Unsicherheiten. Auch wenn Julia Ariel's Körper zeitweilig "besetzt", so ist Ariel's Seele nicht tot sondern schwirrt irgendwo in einem "Nebel" umher und wartet darauf, bis Julia ihre Aufgabe erfüllt hat. Trotzdem erfahren wir eine Menge über ihre Charakterzüge, vorallem weil Julia immer versucht ähnlich zu handeln wie der "Inhaber" des Körpers, in dem sie steckt, damit sie nicht allzu sehr auffällt. Ariel selbst scheint ein schüchternes, verunsichertes Mädchen zu sein, dass sich dank ihrer Mutter und einer eher arroganten besten Freundin ihrer Schönheit und Besonderheit gar nicht bewusst zu sein scheint, weswegen Julia versucht die Beziehungen zu Ariel's Mutter (die ja nicht weiß, dass eine Fremde den Körper ihrer Tochter "besetzt"), sowie ihrer besten Freundin Gemma zu verbessern und ihr somit das Leben zu erleichtern. Sie versucht die Dinge gerade zu rücken, die Ariel nicht verändern konnte oder wollte weil sie dafür schlechtweg zu nett und schüchtern war. Julia findet sich im Grunde aber ganz gut in Ariel's Welt zurecht, kümmert sich um ihr Leben und versucht ihre Aufgabe bestmöglich zu vollenden und Ariel dabei gleichzeitig etwas gutes zu tun. Im Laufe des Romanes handelt sie dann aber doch hin und wieder eher so, wie sie es gerne hätte, einfach weil sie nicht anders kann. Ihre Charakterzüge vordern diverse Verhaltensweisen und -maßnahmen und auch die Gefühle, die sie entwickelt zwingen sie manchmal anders zu handeln als gut für sie ist. Julia ist eine starke Persönlichkeit, die sich immer durchzusetzen versucht, gleichzeitig aber ein riesiges Herz für andere hat. Ihre Gefühlswelt ist wunderbar und für den Leser so nachvollziehbar, so greifbar. Man glaubt die ganze Zeit über Julia zu kennen und irgendwie fühlt es sich an, als könnte man ihre beste Freundin sein - einfach weil man sich ihr über die Maßen verbunden fühlt.


Romeo, der den Körper von Dylan übernommen hat, ist in dieser Geschichte ausnahmsweise der "Bösewicht" - eine Rolle die ihm extrem gut zu Gesicht steht und die ihn irgendwie umso verführerischer und anziehender macht. Eigentlich sollte man ihn für sein Verhalten und seine Taten hassen, doch irgendwie kann man das einfach nicht - dazu fühlt man sich ihm doch zu nah. Romeo scheint egoistisch, besserwisserisch, kämpferisch, hinterhältig und gehässig, gleichzeitig ist er aber auch einfach nur Romeo. Romeo ist ein Söldner der Apokalypse, er versucht immer einen der Liebenden auf seine Seite zu ziehen und ihn dazu zu bringen seinen Seelenverwandten zu töten - nur so kann er einen neuen Söldner erschaffen und seine Betreuer zufrieden stellen.  Anders als Ariel verweilt Dylan's Seele nicht irgendwo im Nebel, denn Dylan stirbt zu Beginn der Geschichte und Romeo übernimmt seinen toten Körper. Über Dylan selbst erfährt man nur wenig, lediglich dass er keine besonders tolle Familie zu haben scheint und selbst auch nicht die netteste Persönlichkeit ist/war. 


Ben und Gemma, zwei der wichtigsten "Neben"charaktere, sind überaus interessante und ebenfalls sehr tiefgreifende Charaktere. Oftmals ist nicht immer alles so wie es scheint und man darf sich auch einige Überraschungen gefasst machen. Trotzdem wachsen einem Ben und Gemma sehr ans Herz, auch wenn Gemma hin und wieder doch sehr unsensibel ist und man ihr dafür am liebsten eine scheuern würde. Ben ist liebreizend, charmant und einfach (meistens) nur toll, man muss ihn einfach lieben! Generell sind die Charaktere in diesem Buch äußerst liebevoll ausgearbeitet und man will keinen einzigen von ihnen missen.


Alles in allem hat mich dieses Buch mehr als überzeugt, es hat mich sogar dazu gebracht es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen und sehr schnell durchzulesen! Ich bin über die Maßen begeistert und freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band, der allerdings erst im Januar 2013 erscheint. Die Sprache ist gut verständlich, ohne Fachausdrücke und der Roman wurde sehr flüssig geschrieben. Die Kapitel sind genau an den richtigen Stellen gesetzt und weder zu kurz noch zu lang. Der Roman wurde in der Gegenwartsform geschrieben und aus der Sicht von Julia/Ariel erzählt.


Wertung: 5 von 5 Sternen!

Ein herzliches Dankeschön an den Egmont-Ink Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!




[Lesemarathon] TAG 1 - Fazit + Teilnehmerliste

Guten Morgen meine lieben! Bevor ich's vergesse: Dieser Post ist tatsächlich der "101ste" Beitrag auf meinem Blog :D Hihi :D Wollte ich nur mal erwähnt haben :P Weiter unten findet ihr die Teilnehmerliste des Lese-Marathons, sowie mein Fazit für den gestrigen Tag :)


Teilnehmerliste:


1. Marleen
2. Fabelhafte Bücherwelt
3. Leyla


Mein Fazit für den gestrigen Tag (17. Mai 2012):


13:20 Uhr - 15:00 Uhr -> 66 Seiten "Julia für Immer" von Stacey Jay
17:00 Uhr - 19:30 Uhr -> 134 Seiten "Julia für Immer" von Stacey Jay -> Buch  
                                    beendet! CHECK ;)
----------------------------------------------------------------------------------------------
22:15 Uhr - 23:30 Uhr -> 59 Seiten "Ghost Lover" von Ivy Paul


Ich habe also in ca. 325 Minuten genau 259 Seiten gelesen. Eigentlich nicht schlecht finde ich ;) Man muss allerdings bedenken, dass ich nie zu 100% komplett durchgelesen habe, manchmal war ich auch mal abgelenkt, hab mir was zu essen gemacht oder war auch mal kurz vorm Einschlafen ;) Aber so als grober Überblick reicht das :)





Donnerstag, 17. Mai 2012

[Lesemarathon] Macht alle mit!

Soo ihr lieben! Kurzfristig beschlossen und direkt in die Tat umgesetzt: Eeeeeein LESEMARATHON! 
Heute ab 13:00 Uhr, bis kommenden Sonntag 20:00 Uhr. Auf dass der SuB schrumpft :D Macht ihr mit? Was habt ihr euch als Ziele gesetzt? Motiviert andere und macht alle mit - Bild darf gerne benutzt werden um weitere Leutchen anzuwerben :D


Meine Ziele:
"Julia für Immer" -> beenden
"Ghost Lover"     -> Lesen
"...und der Preis ist Dein Leben" - Bücher   -> Endlich mal anfangen zu lesen!


und eventuell endlich mal "Geliebte der Nacht" fertig lesen und bei Evermore 03 weiterkommen :) 

[SuB-Nachschub] Und der Postmann ist mein bester Freund!

Guten Morgen meine Lieben, na schon fleißig am Vatertag feiern? Ich persönlich verbringe den Feiertag (wie die vergangenen beiden Tage wohl im Bett, bin nämlich leider krank :( Allerdings brachte mir der Postbote gestern eine kleine Aufmunterung, nämlich ein tolles Paket von reBuy, welches ich euch hier direkt vorstellen möchte:


Simone Trieder - Mein Herz knistert auf Papier
Spirelli hat Hausarrest, Handy- und Internetverbot. Ein Ersatz muss her. In einem Briefbuch teilen sie und ihre Freundinnen Manon und Tiätsch ihre intimsten Träume und Geheimnisse miteinander. Da ist Tiätsch - die nach ihrem Erzeuger sucht. Und Manon - die Moralische, die die Moral selbst seit Langem strapaziert. Und Spirelli - die ihre Mutter hasst. Für sie alle geht es um das Erste Mal. Um die Liebe zur Musik. Um Ängste. Und das Leben. Den Tod. Um Poesie. Und Sehnsucht. Und vor allem um die Freundschaft. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Christine Feher - Elfte Woche
Partys, Jungs und Sex – das interessiert die sportbegeisterte Carolin wenig. Aber dann verliebt sie sich in Vincent und es passiert: Carolin wird schwanger. Carolin ist fassungslos. Sie taumelt zwischen Abwehr, Angst und zärtlichen Gefühlen für das Baby und bekommt den Widerstand ihrer Umgebung zu spüren. Doch letztlich muss Carolin die Entscheidung treffen: Ist sie mit fünfzehn bereit, Mutter zu werden? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Anna McPartlin - Was aus Liebe geschieht
In jedem Abschied steckt ein neuer Anfang Das Licht geht aus, ein Fahrstuhl bleibt stecken. Als der Strom wieder da ist, haben sich die Leben von Tom, Ellen, Leslie und Jane für immer verbunden. Seit drei Monaten gilt Toms Frau Alexandra als vermisst. Aber er will die Hoffnung nicht aufgeben, sie doch noch zu finden. Sein Schicksal berührt die drei Frauen zutiefst. Denn sie alle kennen die dunklen Seiten des Lebens: Leslie, die ihre Großmutter, die Eltern und beide Schwestern durch Krebs verloren hat. Ellen mit ihren Depressionen. Und Jane, die als Teenager schwanger wurde und alle Träume für ihre Familie opfern musste. Die drei beschließen, Tom bei seiner Suche zu helfen. Denn das einzig wahre Unglück wäre, die Hoffnung zu verlieren. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Kathryn Smith - Schattenritter 01 - Unsterbliches Verlangen
»›Es ist mir eine Ehre‹, sagte er mit tiefer, sanfter Stimme. ›Ich hoffe, Sie genießen Ihren Aufenthalt, Mr. Chapel.‹ Etwas anderes brachte sie nicht heraus. ›Nicht Mister‹, sagte er und strich mit dem Daumen über ihre Fingerknöchel, während er ihre Hand an seinen Mund hob. ›Nur Chapel.‹« Seit er vor sechshundert Jahren zu einem Vampir gemacht wurde, sucht der Mann, der sich Chapel nennt, nach Erlösung. Nun folgt er einer Spur an die rauhe Küste von England. Dort begegnet er der schönen, aber todkranken Pru, die ihn vom ersten Moment in ihren Bann schlägt. Aber darf er seinem Verlangen nachgeben? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Kathryn Smith - Schattenritter 02 - Kuss der Dunkelheit
»›Du wirst mich nicht verlieren – es sei denn, du willst es.‹ Bevor er etwas erwidern konnte, brachte sie ihn mit einem Kuss zum Verstummen. Sie hatten genug geredet …« Jahrhunderte nach ihrem Tod trauert der Vampir Bishop noch immer um seine große Liebe. Doch als er in diesem Jahr zu ihrem Grab kommt, erwartet ihn dort eine Vampirjägerin. Marika hat nur ein Ziel: Sie will den Blutsauger vernichten – und rechnet nicht damit, dem melancholischen schönen Mann zu verfallen. Auch Bishop fühlt sich zu der ungestümen Frau hingezogen. Aber darf er es wagen, sein Herz noch einmal zu verlieren? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Ivy Paul - Ghost Lover
"Wer will schon ein altersschwaches Cottage aus dem 17. Jahrhundert besitzen, in dem es obendrein noch spukt?" Mit diesen Worten versucht Steven Stapleton, Viscount Wyndham, der Autorin Ella den ehemaligen Witwensitz der Stapletons abzuluchsen. Ella verliebt sich auf den ersten Blick in das romantische Cottage in Kent, das sie überraschend geerbt hat. Die Spukgeschichten, die sich um das Haus ranken, und die penetrante Aufdringlichkeit Steven Stapletons schrecken sie nicht ab. Als sie tatsächlich dem Geist des Cottages begegnet, ist sie hingerissen, denn die Spukgestalt ist der Offizier Marcus Stapleton, ein Vorfahr Stevens, und noch dazu höllisch attraktiv! Was hält Marcus im Diesseits fest? Liegt die Lösung in seinen verlorenen Erinnerungen? Doch nicht nur ihr geisterhafter Liebhaber hält Ella auf Trab, sondern auch die Spukstimmen, die ihrer beider sinnlichen Nächte stören, und die Schlägerbande, die es auf Ella abgesehen hat. Als ob das noch nicht genug wäre, taucht auch noch ein Geisterjäger auf, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Ellas Hausgeist zu erlösen. Aber wollen Ella und Marcus das Rätsel um Marcus' Vergangenheit überhaupt lüften und riskieren, für immer getrennt zu werden? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)


Jenny Downham - Bevor ich sterbe
Das soll also tatsächlich schon alles gewesen sein. Sechzehn Jahre ist Tessa jung, als ihr die Ärzte eröffnen, dass sie ihren Kampf gegen die Leukämie nach vier Jahren nun doch verloren hat. Nichts von dem, was das Leben in diesem Alter sonst an Verheißungen bereithält, soll sie demnach erleben. Doch damit kann sie sich nicht abfinden. Bevor sie stirbt, will sie wenigstens wissen, was ihr denn da tatsächlich alles vorenthalten wird: Sie will Sex haben, einmal etwas Verbotenes tun, Drogen nehmen. Vorher will sie nicht sterben. Auf keinen Fall!
Doch Tessa hat nicht nur Sex und nimmt sich die Freiheit, allerhand Verbotenes zu tun: Sie verliebt sich. Und zwar trotz anfänglicher Bedenken, ob man so etwas „darf“, wenn man doch bald sterben muss. Und zwar richtig. Nicht in den Jungen, mit dem sie sich den Wunsch nach wenigstens dem „einen Mal“ erfüllt (das, natürlich, auch eher eine Enttäuschung ist), sondern in Adam, den Nachbarsjungen, der sich ihre Liebe erkämpft, weil er selbst sie aufrichtig liebt. Mit diesem jungen Mann erlebt sie wirkliche, tiefe Zärtlichkeit. Für Adam sind Tessas unabwendbar bevorstehender Tod und ihre Angst kein Tabu. Er will alles über Tessa wissen, so wie es wirklich Liebende tun. Und so hat Tessa in ihrem kurzen Leben doch etwas gefunden, wonach sich mancher ein langes Leben lang nur sehnt. Und das ist bei aller Traurigkeit doch auch ein großes Glück. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Dan Wells - Ich bin kein Serienkiller
Der fünfzehnjährige John will ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Charlotte Roche - Feuchtgebiete
Nach einer missglückten Arschrasur liegt die 18-jährige Helen mit einer Analfissur im Krankenhaus. Sie nutzt die Tage auf der Station, um einen Plan zu schmieden, der ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen soll. Vor allem aber experimentiert sie mit allen Körperöffnungen, lebt ihre ganz eigenen Vorstellungen von Sexualität und Hygiene und irritiert damit den Krankenpfleger Robin. Hämorrhoiden, Analverkehr, Toilettenexperimente, ausgefallenere Masturbationsvarianten: Atemlos und mit schmuckloser, sehr direkter Sprache hetzt Roche von Tabu zu Tabu. Manchmal müssen Neologismen her, wenn dem Duden bei Roches Detailverliebtheit die Worte ausgehen. Für verkrustete Spermareste unterm Fingernagel etwa führt sie das Wort Sexandenkenkaubonbon ein. Doch die Schockeffekte sind keine billige Provokation - eigentlich setzt Roche mit ihrer Heldin nur um, was bereits seit '68 in Sachen Gleichberechtigung von Frauen gefordert wird. Und dann liest sich das Smegma hinterm Ohrläppchen als Plädoyer für ein positives Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)




An "Ghost Lover" ist die liebe Sarah von Buchverliebt schuld, ihre Rezi hat mich auf das Buch geschubst und seitdem will ich es unbedingt lesen :D Danke Sarah, dass Du meinen SuB und meine WuLi immer weiter erhöhst :P


Auf "Feuchtgebiete" bin ich doch mal sehr gespannt...hab viel darüber gelesen, viel gutes, viel schlechtes - jetzt ist es an der Zeit, sich selbst mal ein Bild zu machen :D


"Elfte Woche" ist ein grandioses Buch. Ich hab's vor Jahren schonmal gelesen und es einfach geliebt - und was man liebt muss man besitzen - oder nicht? ;)


Und der Rest - der stand schon ewig auf der Liste oder kam vor kurzem dazu. Alles in allem wieder tolle Bücher ergattert - ich liebe rebuy :D