Donnerstag, 29. August 2013

[Blogger - Aktion] BloggDeinBuch - Blogger schreiben Geschichte und unterstützen die Hasenschule!

Heute möchte ich euch auf eine Aktion aufmerksam machen, die von BloggDeinBuch ins Leben gerufen wurde und die ich sehr sehr toll fand: Die Aktion "Blogger schreiben Geschichte". Bei der Aktion geht es darum, dass wir als Blogger eine Kurzgeschichte verfassen können, die dann (sofern sie unter die besten 10 gelangt) in einer Anthologie veröffentlicht werden. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches geht an die Hasenschule, die Kindern hilft, die Probleme mit dem Lesen, Rechnen und Schreiben haben. 

Was ist die Hasenschule genau?
"Die Hasenschule ist ein Ort, an dem die Kinder gar nicht lange bleiben sollen. Er soll von ihnen als Episode wahrgenommen werden, in der sie ihre Schulprobleme loswurden und das „Löcherstopfen“ einen positiven Nachgeschmack behält."

"Vor allem Kinder, die nicht mehr in der Klasse mitkommen und drohen sitzen zu bleiben oder gar auf die Sonderschule zu müssen, erhalten hier professionelle Unterstützung. Die Hasenschule kann jedem Kind das Lesen beibringen - und auch Erwachsenen.
Mittlerweile blickt die Hasenschule auf 25 erfolgreiche Jahre zurück - bereits tausenden Kindern konnte sie helfen, Hunderte hat sie vor der Sonderschule und dem Sitzenbleiben bewahrt.
Ein jedes Kind wird individuell unterrichtet und persönlich gefördert - die Mitarbeiter sind ehrenamtlich, Förderungen vom Staat gibt es nicht.
Unterstützt die Hasenschule, sodass auch weiterhin qualifizierte Mitarbeiter als "Mut- und Maßarbeiter" die stetig steigende Anzahl an Kindern bewältigen können." (Quelle)


Was sind die Teilnahmebedingungen und bis wann kann ich meine Geschichte noch einsenden?
"Die Aufgabe ist nicht ganz einfach: Verfasse eine Kurzgeschichte zum Thema "Ungewöhnliche Freundschaft" nach unseren Kriterien. Die Seitenbegrenzung liegt hierbei bei drei bis maximal fünf DIN A4 Seiten (maximal 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen). Veröffentliche einen Auszug (Teaser) deiner Kurzgeschichte (ca. 500 Zeichen) mit einem kleinem Hinweis auf unsere Aktion und reiche deinen Beitragslink zusammen mit der Kurzgeschichte bei uns ein.

Einsendeschluss: 9. September 2013"
(Quelle)
 
=> Weitere Informationen zur Aktion findet ihr HIER!


Was ist eigentlich MEIN Beitrag zu "Blogger schreiben Geschichte"?
Da ich euch meinen Beitrag zur Aktion natürlich nicht vorenthalten möchte, poste ich euch hier einen kurzen Teaser zu meiner Geschichte. Über ein wenig Resonanz würde ich mich freuen! :)



"Jemand, oder etwas, beobachtete mich, da war ich ganz sicher. Meine Nackenhaare stellten sich auf, meine Bewegungen wurden hektisch und ungelenk und ich hatte das Gefühl, dass mir jeden Moment etwas Fürchterliches zustoßen würde. Ich fuhr herum, doch auch dieses Mal stand niemand hinter mir."

(Bildquellen: Blogg Dein Buch)

Dienstag, 27. August 2013

[Ebook - Rezension] Kerstin Michelsen - Nora Morgenroth - Der Hüter 02

[ACHTUNG: Kann Spoiler zu Band 1 enthalten!]

Inhalt
Vor einiger Zeit ist Nora mit ihrem Lebensgefährten Oliver in ein neues Haus auf dem Land gezogen und ist nun fleißig dabei, das Prachtstück zu renovieren. Alles könnte so perfekt sein, wenn da nicht die schrecklichen Träume wären, die sie schon seit längerem plagen und nicht mehr loslassen. Sie versucht schließlich, der Sache auf den Grund zu gehen und bringt sich dabei in eine höchst brisante Situation....
 
Erster Satz des Buches
"Kein Mitleid. Das macht es nur schwer, das Nötige zu tun."

Zitate
"Manchmal träumte ich oder vernahm von irgendwoher Worte, die ich nicht zuordnen konnte. Und es war schon vorgekommen, dass ich den Tod eines anderen Menschen - nun, nicht vorausgesehen, aber doch vorausgeahnt hatte. Es war kein Wissen im eigentlichen Sinne, eher eine Mischung aus körperlicher und geistiger Empfindung. Wie Hunger oder Liebe. Ich spürte es einfach, obwohl man es weder sehen noch anfassen noch beweisen konnte."

Fazit
"Nora Morgenroth: Der Hüter" ist der zweite Band der Nora Morgenroth - "Reihe", von der Autorin Kerstin Michelsen. Letzte Woche stellte ich euch in meiner Rezension Band 1 der Reihe vor, kurz darauf begann ich auch schon mit dem Lesen von Band 2, der mir von der Autorin selbst wieder als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde!

Vor einiger Zeit also ist Nora mit ihrem Freund Oliver in ein schönes altes Landhaus gezogen, welches zwar etwas renovierungsbedürftig ist, aber trotzdem wunderschön. Während sich unsere Hauptprotagonistin nach den Erlebnissen in der Vergangenheit (siehe Band 1) als aufstrebende Buchautorin sieht, arbeitet ihr Freund weiterhin bei der Polizei und ermittelt gerade in einem Fall, bei dem es um einen vermeindlichen Serientäter geht, der Frauen entführt und vermutlich auch ermordet. Da er aus ermittlungstechnischen Gründen nicht zuviel erzählen darf, aber sehr oft außer Haus zu tun hat, bleibt es an Nora hängen, einiges im Haus zu renovieren, was sie jedoch in ihren Schreibpausen mit Vorliebe in Angriff nimmt. Eines Tages ist sie gerade dabei, ein Gästezimmer zu streichen und über ihre gemeinsame Zukunft mit Oliver nachzudenken, als sie wieder von einer Vision "heimgesucht" wird. Die Vision ist schrecklich und ängstigt Nora zutiefst und obwohl sie versucht, sich ihrem Freund gegenüber nichts anmerken zu lassen, scheint er zu ahnen, dass etwas nicht stimmt und kümmert sich liebevoll um sie. So vergehen noch einige Situationen, in denen Nora immer wieder von diesen "Visionen" heimgesucht wird, bis sie sich dazu entschließt, nicht länger davor wegzulaufen, sondern der Sache auf den Grund zu gehen. Als sie glaubt, die Ursache für das ganze gefunden zu haben, beschließt sie, das Übel bei der Wurzel zu packen und ganz genau nachzuforschen. Dabei begibt sie sich jedoch in eine ziemlich missliche Lage und auf einmal geht es um viel mehr, als nur ein paar hartnäckige Visionen...

Nora war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch, in Band 2 toppt sie dies jedoch noch, denn sie handelt stets mit klarem Verstand und einer gehörigen Portion Mut. Auch wenn sich dieser Roman grundsätzlich von Band 1 unterscheidet, da die Ausgangslage eine völlig andere ist, so kann ich nur sagen, dass er mir sogar fast noch besser gefällt - denn dieses Mal wird die Situation nicht nur sehr heikel, auch der Ausgang ist ungewiss. Beim ersten Roman war das ganze ja quasi "schon passiert", während hier noch alles in Frage steht. Die Visionen, die Nora besonders zu Beginn des Romanes plagen, sind für sie in dem Sinne zwar nichts neues, der Inhalt ist jedoch ein völlig anderer, wesentlich grausamer, blutrünstiger und schockierender, was der armen Frau verständlicherweise ein mulmiges Gefühl, ja nahezu Ängste versursacht! Ich persönlich wäre mit diesen Bildern vermutlich relativ schnell aus der Haut gefahren, hätte versucht das ganze zu Unterdrücken und nicht mehr an mich heranzulassen - daher ist es durchaus verständlich, dass unsere Hauptprotagonistin ebenfalls stellenweise versucht, die Visionen zu unterdrücken, indem sie sich mit etwas anderem beschäftigt und sich ablenkt. Da sie sich aber selbst über die Tatsache bewusst ist, dass sie das ganze nicht dauerhaft von sich wegschieben kann, lässt sie die Visionen irgendwann dann doch zu - denn nur so kann sie sie endgültig loswerden. Mit Oliver scheint sie unglaublich glücklich zu sein und, nach dem Fiasko mit ihrem (Ex-) Ehemann, endlich den richtigen Partner gefunden zu haben. Trotzdem setzen ihr die Visionen so sehr zu, dass sie ihm einmal sogar versehentlich eine blutige Nase verpasst - ihr Sinne sind in diesem Moment geschärft und er ist eben zur falschen Zeit am falschen Ort. Doch nicht nur das lässt sie leiden: Nora bekommt das Gefühl, dass durch die Visionen sogar ihre eigene Gefühlswelt beeinflusst wird...

Auch wenn wir von Oliver selbst nur wenig zu sehen bekommen, so scheint er doch ein überaus sympathischer Mann zu sein: liebevoll, nett, freundlich und total vernarrt in Nora. Es ist schön zu lesen, wie glücklich die beiden miteinander zu sein scheinen und bekommt das Gefühl, dass Oliver unserer Hauptprotagonistin richtig gut tut! Schade, dass wir ihn nur so wenig kennenlernen... aber was nicht ist, kann ja noch werden, sag ich nur :-)

Insgesamt bin ich richtiggehend begeistert, von diesem tollen Thriller! Er ist spannend, tiefgreifend, berührend und ziemlich unvorhersehbar, was den Lesegenuss noch viel größer macht. Die Protagonisten, sowohl diejenigen, die schon aus dem ersten Roman bekannt waren, als auch die neu aufgetretenen, waren extrem interessant gestaltet und schienen alle ihre Position im Roman zu haben, keiner wirkte aufgesetzt oder unnötig! An die Geschichte wird man langsam herangeführt, dann gewinnt das ganze an Fahrt und endet dann ziemlich turbulent - eine perfekte Geschichte für Menschen, die spannende Thriller lieben, bei denen man nie weiß, was als nächstes passieren wird und die mit einem übernatürlichen Touch versehen wurden! Sprachlich konnte mich die Autorin auch wieder total überzeugen und auch die Länge der einzelnen Kapitel, bzw. des kompletten Romanes waren angemessen.

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Dienstag, 20. August 2013

[Ebook - Rezension] Kerstin Michelsen - Nora Morgenroth - Die Gabe 01

Inhalt
Nora Morgenroth ist gerade mit ihrer Schwester Hedda und ihrem Schwager Marc auf der Autobahn unterwegs, mitten in der Nacht und in völligem Schneechaos, als der schreckliche Autounfall passiert. Hedda erleidet schwere Verletzungen und ihr Ehemann Marc stirbt sogar, während Nora den Unfall nahezu unbeschadet übersteht. Schon als Nora im Krankenhaus aufwacht, plagen sie seltsame "Visionen", die sie zuerst für eine Ausgeburt ihrer Fantasie hält - immerhin steht sie unter Schock und erlitt einen schweren Autounfall! Nach und nach stellt sich heraus, dass sie sich die Visionen nicht nur einbildet und sie in ihrer neuen Wohnung sogar stärker werden. Als Nora dann herausfindet, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, wird sie hellhörig und beginnt mit ihren Nachforschungen...
 
Erster Satz des Buches
"Ich höre die Stimmen der Verstorbenen. Das ist eine Tatsache."

Zitate
"Es war wie ein Hauch, wie das Rauschen von Buchenlaub in leichtem Wind, der langsam verebbte. Es waren keine Worte im eigentlichen Sinne, mehr ein Flattern, Surren und Vibrieren, und dennoch war es genau das, was ich verstand."

Fazit
"Nora Morgenroth: Die Gabe 01" ist ein Roman der Autorin Kerstin Michelsen, von der ich euch bereits einiges an Romanen vorgestellt habe:

Als mich die Autorin vor längerer Zeit ansprach und fragte, ob ich ihren (damals) neuesten Roman rezensieren möchte, sagte ich natürlich sofort zu!

Nora ist gerade mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf der Autobahn unterwegs, als der schreckliche Unfall passiert, der ihren Schwager das Leben kostet und ihre Schwester schwer verletzt. Sie selbst übersteht den Unfall relativ unbeschadet, lediglich ein paar kleinere Verletzungen und ein riesen Schock machen ihr zu schaffen. Als sie im Krankenhaus aufwacht, plagen sie von Anfang an seltsame Visionen: Nora glaubt, die Stimmen von nahestehenden Verstorbenen zu hören, nämlich die von ihrem Vater, Oma, Opa und ihrem Schwager Marc. Zuerst glaubt sie, dass dies auf ihren Schock nach dem Unfall zurückzuführen ist, doch als sie sich nicht nur fortsetzen, sondern sogar verstärken, als sie ihre eigene Wohnung aufsucht, wird ihr schnell klar, dass es sich hierbei nicht nur um Einbildung handelt - denn die Frau, die in ihrer Vision auftaucht, ist ihr gänzlich unbekannt! Auf die ein oder andere Nachforschung hin erfährt sie dann, dass die Vormieterin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam... und wird hellhörig - denn die Beschreibungen der jungen Verstorbenen passen exakt auf die Frau aus ihrer Vision...

Nora ist gerade frisch von ihrem Mann geschieden und ist gerade erst in ihre neue Wohnung eingezogen, als der Unfall passiert. Sie scheint sehr durch den Wind zu sein, was in anbetracht der Situation natürlich durchaus verständlich ist. Die Stimmen, die sie hört machen ihr Angst und zu Anfang versucht sie natürlich, dem ganzen irgendwie auszuweichen... als sie dann jedoch anfängt genauer hinzuhören und sich ganz diesen Stimmen hingibt, bemerkt sie, dass es manchmal vielleicht ganz gut tut, nahestehenden Verstorbenen noch einmal zuzuhören... Mir persönlich war Nora von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen, denn ihre Gefühle und Gedanken waren absolut nachvollziehbar. Von der geschockten, schwachen Frau, entwickelt sie sich (wieder) zu einer willensstarken, gefestigten Persönlichkeit, die versucht der Sache auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wieso sie solch eine starke Verbindung zu einer Verstorbenen zu haben scheint - ob es nur daran liegt, dass sie zufällig in derselben Wohnung wohnt?

Die Nebencharaktere, die man im Laufe des Romanes kennenlernt (Noras Schwester Hedda, ihre beste Freundin Sibylle, ihre Arbeitskollegin Franka...) sind durch die Bank weg sehr gut durchdacht und tiefsinnig kreiert, jeder nimmt seine eigene Position ein und jeder spielt seine eigene Rolle. Besonders gut gefiel mir auch die Hausbewohnerin Frau Elisabeth Müller, die jedoch nur kurzfristig auftritt. Noras Schwester Hedda war mir, mal mehr mal weniger, sympathisch, im Grunde scheint sie unserer Hauptprotagonistin aber sehr gut zu tun und für den Roman ist ihre Anwesenheit auf jedenfall wichtig. Über Noras beste Freundin Sibylle erfährt man nur wenig, eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass es sich um ihre beste Freundin handelt! Ihre Kollegin Franka stellt sich als sehr nette und schräge Person raus, die mir in meinem eigenen Privatleben wohl auch durchaus willkommen wäre - denn sie scheint einfach immer Leben in die Bude zu bringen!

Insgesamt kann ich euch diesen Roman uneingeschränkt empfehlen: er ist interessant, etwas mysteriös, spannend, tiefgreifend und zumindest für mich auch absolut unvorhersehbar. Das Eintauchen in die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin gefiehl mir ausnehmend gut und auch die Story war mal etwas ganz anderes, als man es bisher von der Autorin gewohnt war. Dies soll dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch tun, denn auch in diesem Genre kann sich die Autorin wunderbar behaupten!

Wertung: 5 von 5 Sternen!

Ein herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Montag, 5. August 2013

[Ebook-Rezension] Tina Zang - Total durchgeknallt, die Jungs!

Inhalt
Die 16-jährige Flora hat eigentlich vor, einen wunderbaren Sommer zu verbringen: in der WG der "Verrückten" (4 Jungs, die sie durch Zufall kennenlernte) wird nämlich ein Zimmer frei und Flora will über ihre Ferien dort kurzfristig einziehen. Als dann allerdings ihr bester Freund Arik durch "Zufall" seine feminine Seite entdeckt und ihr fester Freund Theo mit seinen Eifersuchtsdramen heftig übertreibt, droht der Sommer im Chaos zu versinken...

Zitate 
"Wissen Männer, was sie Frauen antun, wenn sie auf eine bestimmte Weise lächeln? Wenn sich entzückende Fältchen in den Augenwinkeln bilden und weiße Zähne aufblitzen? Wissen sie, dass sie damit Herzrasen und Bauchkribbeln auslösen und benutzen sie es gezielt, oder denken sie sich nichts dabei?"

"Was ist nur los? Ich bin sonst absolut ehrlich und geradeheraus, und nun verstricke ich mich in ein Lügengespinst, ausgerechnet bei dem Jungen, mit dem ich meinen ersten Sex haben will. Wo soll das enden, wenn nicht in vorgetäuschten Orgasmen?"

"Weißt Du was Dein Problem ist? Weibliche Hormone. Die stellen schreckliche Sachen mit dem Gehirn an. Darum müssen Frauen immer alles durchkauen und in sämtliche Wenns, Abers und Vielleichts aufdröseln. Und was haben sie davon? Sorgenfalten und Kummerspeck."

"Du kannst anziehen, was Du willst, von einer Mönchskutte, bis zum Borat - Badeanzug, das ist mir komplett egal. Aber Du sollst nicht anderen Menschen jemanden vorspielen, der Du nicht bist."

Erster Satz des Buches
"Für mich ist jeder Tag ein guter Tag und manche Tage sind sogar noch besser."

Fazit
"Total durchgeknallt, die Jungs" ist ein Roman der Autorin Tina Zang, die euch vielleicht auch unter dem Namen Christine Spindler bekannt ist. Von ihr rezensierte ich vor einiger Zeit ("Mond aus Glas"), wovon ich sehr begeistert war, weswegen ich natürlich sofort zusagte, als sie anfragte, ob ich noch einen ihrer Romane rezensieren möchte. 

In diesem Roman begegnet uns die 16-jährige Flora, ein lebenslustiges, herzensgutes Mädchen, das alleine mit ihrer Mutter in Stuttgart wohnt. Auch wenn sie zu ihrer Mutter ein gutes Verhältnis hat, möchte sie ihre Freiheit in den Ferien mehr ausleben und bearbeitet ihre Mutter dahingehend, dass sie in die WG der "Verrückten" einziehen darf, zumindest bis die Ferien um sind. Die Verrückten sind 4 Jungs, die Flora durch einen Zufall kennenlernte und die seitdem zu guten Freunden geworden sind. Da einer der Jungs, Lasko, nun im Ausland weiterstudieren möchte, wird sein Zimmer frei und Flora will diese Chance nutzen, um endlich auch einmal mit ihrem Freund Theo alleine sein zu können. Theo hat nämlich eine ausgeprägte Phobie vor Eltern, weswegen er nie mit zu ihr kommen möchte, und schon gar nicht will, dass sie ihn zuhause besucht - weswegen die Intimsphäre der beiden quasi nicht vorhanden ist. 

Mir persönlich war Theo vom ersten Moment an unsympathisch, ein Bild, welches er auch den ganzen Roman über nicht mehr positiv beeinflussen konnte. Er wirkt arrogant, unnahbar, eifersüchtig, herrisch und ist ein purer Angeber - und passt von seinen Eigenschaften her so gar nicht zur spritzigen, freundlichen und hilfsbereiten Flora. Mit ihrer Person konnte ich mich wahnsinnig gut identifizieren, denn ihre ganze Art, ihre Denkweisen und vorallem auch die Zivilcourage, die sie an den Tag legt, waren sehr realitätsnah und wahnsinnig sympathisch. 

Die "Verrückten", die man so nach und nach näher kennenlernt, sind durch die Bank weg überaus nett, sympathisch, hilfsbereit und liebenswert und in jeder Situation stets für Flora da. Auch wenn jeder der 3 Jungs (den 4., Lasko, lernt man nicht so richtig kennen) seine ganz eigene Persönlichkeit und Charakterstärken besitzt, ist jeder auf seine Art und Weise ein kleines, wunderbares Individuum und ich wäre glücklich, wenn ich solche Freunde "mein Eigen" nennen könnte. 

Floras bester Freund Arik, der ihr schon seit Kindertagen mit Rat und Tat zur Seite stand, entdeckt in diesem Roman zufällig seine Vorliebe für weibliche Kleidung und geht dabei durch einige Höhen und Tiefen - die sich mitunter sehr belastend für die Freundschaft zwischen Arik und Flora auswirken. Wie jede Freundschaft, wird auch diese auf eine harte Belastungsprobe gestellt und der Leser muss gespannt miterleben, wie es mit den beiden weitergeht!
Arik war mir auf Anhieb sympathisch und verlor, trotz seiner kleinen Aussetzer, nicht an Sympathiepunkten. Er war stets nett, zuvorkommend und witzig, egal, ob er sich in seiner männlichen Rolle, oder seinem weiblichen Alter Ego "Ariana" befand. 

Im Laufe des Romanes lernt Flora auch noch eine andere nette Menschen kennen: Yannick, Tessa, Vik und solche, die ich jetzt nicht näher aufzählen möchte. Fakt ist jedoch, dass jeder einzelne der auftretenden Charaktere wahnsinnig gut durchdacht und tiefgründig wirkte, jeder hatte seine Aufgabe, seine Position in dieser Geschichte und keiner wirkte fehl am Platz oder oberflächlich.

Insgesamt erhalten wir mit "Total durchgeknallt, die Jungs" eine unglaublich tolle, lustige, interessante und vielfältige Geschichte, die tiefgründiger ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Wir erhalten Einblick in das Seelenleben der verschiedensten Persönlichkeiten und erhaschen dabei manchmal einen Blick auf Dinge, die uns ansonsten verborgen geblieben wären. Ich kann diesen Roman auf alle Fälle empfehlen, denn: er begeistert, muntert auf, bringt zum schmunzeln und ist alles in allem eine wunderbare Gelegenheit, in eine andere, aber doch realistische Welt zu schlüpfen.

Wertung: 5 von 5 Sternen!

Ein herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Donnerstag, 1. August 2013

[Statistik] Für den Juli!


Gelesene Bücher: 1
Geschriebene Rezensionen:
1
(geschrieben im Juli, veröffentlicht auf dem Blog erst im August, weil Leseexemplar!)
Gelesene Seiten: 302
Gekaufte Bücher:  0

Rezensionsexemplare: 3

Geschenkt bekommen: 0 
Bücher auf dem SUB (am Ende des Monats):  92
E-Book SuB: 9 (? ohne Gewähr!)

Fazit: Ein ganzes Buch habe ich im Juli gelesen... eieiei. Aber immerhin hab ich bald Ferien (nach den Prüfungen) und dann komme ich hoffentlich wieder mehr zum Lesen :D

[Rezension] Stephan Pastis - Timmy Flop - Der beste allerbeste verdeckte Ermittler der Welt

Inhalt
Timmy Flop ist der beste, allerbeste Ermittler überhaupt. Er leitet die Detektei, ist Gründer, Geschäftsführer und Präsident und löst gemeinsam mit seinem Assistenten, dem Eisbär Super, einige brisante Fälle. Als plötzlich sein Geschäftsfahrzeug, das Floppomobil, verschwindet (das eigentlich seiner Mutter gehört, und das er verbotenerweise immer wieder benutzt) muss er all seine Kenntnisse und Fertigkeiten aufwenden, um es wiederzufinden... Hat vielleicht seine schärfste Konkurrentin etwas damit zu tun?

Erster Satz des Buches
"Mit einem Eisbär im Auto bei jemand ins Wohnzimmer zu fahren, ist gar nicht so einfach."

Zitate
"Aber ich werde nicht böse. Ich nehme seine Tatze. Dann gehen wir los. Wir zwei gegen den Rest der Welt."

Fazit 
"Timmy Flop - Der beste allerbeste verdeckte Ermittler der Welt" ist ein Kinderbuch von Stephan Pastis. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch eigentlich deswegen, weil ich mich vor einiger Zeit einmal als Buch-Flüsterer auf buecher.de beworben hatte und überraschenderweise angenommen wurde - dies teilte man mir mit, indem man mir dieses Leseexemplar zusendete.

In diesem Kinderbuch erzählt uns der Hauptprotagonist - Timmy Flop - ein wenig aus dem Alltag seiner Detektei und führt uns in seine tiefsten Betriebsgeheimnisse ein - und zwar auf unwahrscheinlich niedliche und knuffige Art und Weise. Ein wenig naiv, ein bisschen blauäugig aber herzallerliebst versucht der kleine Timmy seine Detektei gegen Allerlei Gegner und ungünstige Umstände zu verteidigen: seine Mutter, seine nervige Konkurrentin (die, deren Name lange Zeit nicht genannt werden darf!), einem Umzug und nicht zuletzt der Verlust des Floppomobils! Mit großem Eifer macht sich Timmy mit seinem Kollegen, dem etwas trantütigen und verfressenen Eisbär Super, an die Aufklärung einiger Fälle und schafft dabei vorallem eins: Den Leser immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. So einige Male hätte ich ihn aber auch gerne geschüttelt, denn wenn unser Timmy etwas besitzt, dann ist es eine riesiger Person Selbstbewusstsein - interessanterweise scheint ihm aber nie aufzufallen, dass er nicht immer der perfekte Ermittler ist...

Besonders knuffig fand ich die vielen Zeichnungen, die an vielen Stellen des Buches eingefügt sind, denn diese ergänzten die Geschichte nicht nur perfekt, sondern waren oft auch der reinste Augenschmaus! 

Insgesamt muss ich für dieses Buch eine absolute Empfehlung aussprechen: Die Kapitel waren nicht zu lang, die Sprache kindgerecht, die Geschichte interessant, witzig und vorallem auch in Etappen lesbar. Die vielen Zeichnungen ließen mich oftmals schmunzeln und sind sicherlich auch für Kinder ein guter Anreiz, um sich diesem Buch zu widmen.

Wertung: 5 von 5 Sternen!


Ein herzliches Dankeschön an Buecher.de, sowie den Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!