Mittwoch, 4. März 2015

[Rezension] Kazuaki Takano - Extinction

Inhalt
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.

Info's zum Buch:
Seitenzahl: 560 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Preis: 14,99 € (Broschiert) / 11,99 € (E-Book)


Erster Satz des Buches
"Diese Villa war nie ein Zuhause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte."

Fazit
"Extinction" ist ein Roman des Autors "Kanuaki Takano". Dieses Buch wurde mir in meiner Funktion als Buchflüsterer zugesandt, leider kam ich auf Grund meines Staatexamens, welches mir dazwischenkam, nicht wirklich zeitnah zum lesen. Zugegebenermaßen hatte ich aber auch danach nicht wirklich Lust, dieses Buch tatsächlich zu beenden, denn schon die ersten Seiten waren beschwerlich. 

Liest man den Klappentext so könnte man eine hochspannende und interessante Geschichte erwarten, tatsächlich entwickelt sich das ganze jedoch eher als Politik- und wissenschaftlich orientierter Roman, der zwar mit etwas Action aufwarten kann, mich jedoch absolut nicht überzeugen konnte. Dies mag zum Teil wohl daran liegen, dass mich Politik nicht im mindesten interessiert und auch wenn ich mit dem wissenschaftlichen Teil schon mehr anfangen konnte, so hatte sich dies spätestens nach der x-ten ausführlichen Beschreibung dessen erledigt - zudem waren diese detaillierteren Ausführungen für die Handlung des ganzen überhaupt nicht von Interesse, weswegen es sich auch nicht als Nachteil herausstellte, wenn man getrost ein paar Seiten überblätterte. 

Sehr verwirrend und nervig fand ich außerdem die unterschiedlichen Perspektiven (insgesamt 3), wobei jeder einzelne den anderen an langweiligen Ausführungen noch übertraf. 

Ich für meinen Teil konnte das Buch nicht fertig lesen, da es mich zum einen thematisch nicht besonders interessierte (die Umsetzung!) und mich zum anderen der Schreibstil des Autoren eher abschreckte. Die Beschreibungen waren langatmig und für mich auch nicht sehr bildhaft, auch wenn ich in einigen Rezensionen anderes gelesen habe - ich für mich konnte das so nicht empfinden. 

Insgesamt kann ich euch diesen Roman absolut nicht empfehlen, denn bei mir konnte er aus den oben genannten Gründen absolut nicht punkten. Vielleicht spricht euch jedoch die Thematik mehr an und ihr findet darin einen spannenden Roman? Probiert es aus und lass es mich wissen :)



Wertung: 1 von 5 Sternen

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