Dienstag, 25. August 2015

[Fachbuch-Rezension] Kumbrink - K-Taping


Inhalt
K-Taping - das erfolgreichste Fachbuch für erfolgreiches Behandeln: Kursbegleiter und Praxishandbuch in einem - für Therapeuten, die eine Ausbildung in der Behandlungsmethode K-Taping absolvieren oder bereits abgeschlossen haben. Im Theorieteil werden die Grundlagen des K-Taping im Überblick dargestellt. Im Praxisteil, der nach Anlagetechniken gegliedert ist, werden die geeigneten Techniken für rund 70 Symptombilder veranschaulicht. Dies wird ergänzt durch knappe Handlungsanleitungen und praktische Hinweise zu Befund, Durchführung und Dosierung, typischem Behandlungsverlauf sowie Tipps zur Anwendung. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Info's zum Buch:
Seitenzahl: 256
Verlag: Springer Verlag
Preis: 49,99 € (Broschiert) / 34,99 € (E-Book)

Ein bisschen was zum Inhalt
Was ist (K-)Taping/ Was ist der Unterschied zwischen Taping und K-Taping?
Taping = wird mit klassischem Tape durchgeführt, ist nicht elastisch, Gelenke werden stabilisiert oder ruhig gestellt, Anlagen (die normalerweise mit K-Tape angelegt werden) sind mit klassischem Tape nicht möglich

K-Taping = folgen dem Verlauf eines Nervs oder Muskels, werden frei an jeder Position des Körpers angelegt, schränken Bewegungsfreiheit nicht ein
Im Grunde sind beide Methoden aus diesen Gründen nicht/kaum miteinander vergleichbar.

Das Buch wird unterteilt in 9 große Unterpunkte:

1. Die K-Taping Methode
Beschreibt in verschiedenen Kapiteln und Unterpunkten verschiedene Dinge, z.B. wie sich das K-Taping von der Idee zur Therapiemethode entwickeln konnte, erklärt die Unterschiede zwischen klassischem Tape und K-Tape und weswegen es so wichtig ist, ein hochwertiges K-Tape zu nutzen, um einen Erfolg erzielen zu können. Ich für meinen Teil fand es außerordentlich spannend, wieso man nicht einfach irgendein Tape nutzen kann! Wie oben schon beschrieben unterscheiden sich die K-Tapes von den klassischen Tapes nicht nur in ihrer Anlageform und –funktion, sondern eben auch das Tape an sich ist ein ganz anderes („Die Elastizität des K-Tapes ist vergleichbar mit der Eigendehnung des menschlichen Muskels“ Zitat: Seite 3, Kapitel 1.2).




Besonders gut gefiel mir in diesem Kapitel auch die Tatsache, dass genau erklärt wird, wieso man „billiges“ Tape nicht nur kritisch beäugen, sondern am besten ganz meiden sollte – die Erklärung war mehr als sinnig und bringt den zukünftigen Anwender dazu, genau darüber nachzudenken, ob er wirklich das billige Tape kaufen möchte, oder seiner Gesundheit etwas gutes tut und etwas mehr Geld ausgibt. Zusätzlich bekommt man eine Reihe von Anzeichen aufgelistet und beschrieben, die ein deutliches Merkmal für minderwertiges
Tape sind – eine sinnvolle Ergänzung! Außerdem werden Tapes mit verschiedenen Wirk- und Inhaltsstoffen benannt und ei paar Worte dazu gesagt, was ich persönlich sehr interessant und wissenswert fand, denn unsereins könnte da mit einer falschen, vorgefertigten Meinung an die Sache herangehen.

Wann kann man K-Taping denn nun eigentlich einsetzen? Um es mal grob zu umschreiben: bei allem. Bei so ziemlich jeder Sportart, bei physiotherapeutischen Behandlungen, zu Präventionszwecken, zur Nachsorge.... In diesem Unterpunkt bekommen wir ziemlich genau erklärt, warum, wieso und weshalb K-Taping in all diesen Bereichen eingesetzt werden kann. Ein wahrlich riesiges Spektrum!

Außerdem wird in diesem Kapitel sehr ausführlich beschrieben, welche Grundlegenen Funktionen und Effekte das K-Taping haben kann. Von der Verbesserung der Muskelfunktion bis hin zur Unterstützung der Gelenkfunktion ist eigentlich so ziemlich alles dabei. Ich für meinen Teil fand diese Aufzählung inklusive Erklärung mehr als interessant, denn im Grunde ist dies ja die Quintessenz des ganzen, es ist ja ausschlaggebend dafür, dass man diese Technik überhaupt anwendet. Es geht uns doch schließlich allen so: wenn wir nicht wissen, wieso wir etwas machen, machen wir es nicht!

Bereits in diesem Kapitel erhalten wir einen kleinen Einblick zur Anlage und dem Entfernen eines K-Tapes. Wir erhalten viele Tipps, wie sich das Tape am besten Anlegen, wie auch Entfernen lässt und welche Schritte zusätzlich durchgeführt werden können, um eine Anlage bzw. ein Entfernen zu erleichtern. Besonders gut gefielen mir auch die zahlreichen Erläuterungen zu den Tipps, ebenso die Tatsache, dass eine spezielle K-Taping Schere zum schneiden geeigneter sei und die Erklärung dieser Behauptung. Spannend fand ich auch, dass es spezielle „Kleber“ gibt, mit denen das K-Tape seine volle Haftkraft entfalten kann und so deutlich besser auf der Haut haften bleibt, als ohne dementsprechende Vorbereitung.

Wann sollte auf eine K-Taping Anlage verzichtet werden? Eine berechtigte Frage. Die Antworten dazu findet ihr im dementsprechenden Buch – inklusive Erklärung!

Mit am interessantesten fand ich, in diesem Kapitel, die so genannte „Farblehre“. Quasi die Erklärung, weswegen es beim K-Tape unterschiedliche Farben gibt. Ich für meinen Teil dachte bei der Farbgebung ein wenig an die Therabänder, deren Farbgebung ja auch eine spezielle Bedeutung haben. Auch hier haben die Farben der Tapes eine Bedeutung, diese hat jedoch nichts mit Elastizität und Zugkraft zu tun.

Weiterhin sollte erwähnt werden, dass ein ausführlicher Befund bei jeder Therapiemethode die Grundlage darstellt! -> Ganz wichtig. Find ich gut, dass dieser Unterpunkt extra nochmal erwähnt wird und ein paar Worte dazu gesagt werden.

Abschließend kann ich nach diesem ersten Kapitel nur sagen: Wow. Was für eine Flut von Informationen. Selbst für mich als Physiotherapeutin, der die ganzen Fachbegriffe doch recht vertraut sind, reicht es jetzt erst einmal, denn ein bisschen schwirrt mir schon der Kopf. Immerhin habe ich alles für euch gelesen und seeeeehr stark komprimiert, um euch nicht mit zuviel Input zu belasten! Bisher gefällt mir das Buch aber sehr gut – ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Zusammenfassend erfahrt ihr in diesem Kapitel folgendes:
- Wie die Idee zur Therapiemethode wurde 
- Warum man qualitativ hochwertiges K-Tape nutzen sollte und wie     man zu   wirkstoffhaltigen Tapes stehen sollte.
- Wofür lässt sich K-Taping einsetzen?
- Welche Funktionen und Effekte hat das K-Taping?
- Anlegen und Entfernen des Tapes
- Kontraindikationen
- Farblehre
- Befund!

Okay, wie mir aufgefallen ist, kann ich mich anscheinend nicht kurzfassen. Dies soll in den nächsten Kapiteln anders werden – ich versuchs, wirklich! :D

2. Die vier Anlagetechniken
Zum besseren Verständnis: Die 4 Anlagetechniken werden in diesem Kapitel kurz erläutert und in einem jeweils eigenen Kapitel dann noch einmal richtig erklärt und gezeigt!

1) Muskelanlagen
Widmen wir uns nun den Anlagetechniken, finden wir als erstes die Muskelanlagen. In diesem Unterpunkt erfahren wir, dass diese besonders bei einem Hyper- und Hypotonus, sowie Verletzungen der Muskulatur angewendet werden kann. Je nachdem, wie wir das Tape anbringen, wirkt es tonisierend oder detonisierend, was ein wenig Problematisch werden kann, wie uns der Text verrät. Dieses Kapitel verrät uns die Tricks und Kniffe, um die Anlage richtig vorzunehmen, beschreibt die Schwierigkeiten damit, die Wirkweise und die ganz genaue Durchführung. Untermalt wird dies mit sehr anschaulichen Bildern, die die ganze Sache deutlich einfacher machen.

2) Ligamentanlagen
Ligamentanlagen nutzt man vorwiegend bei Verletzungen, sowie Überlastungen von Sehnen und Bändern, kann jedoch auch bei Triggerpunkten, Schmerzpunkten oder bei Wirbelsäulensegmenten angewendet werden. Die Ligamentanlagen bewirken eine Entlastung, Schmerzverminderung und eine Verbesserung der Belastbarkeit, was zu einen schnelleren Heilung und somit einer kürzeren Rehabilitationsphase führt. Wir erfahren, wie, bzw. ob das Tape speziell vorgespannt werden muss und, dass sich die Anlagen je nach Gebiet unterscheiden. Möchte man Sehnen behandeln, muss man eine spezielle Ligamentanlage für Sehnen anwenden, bei Bändern bzw. Schmerzpunkten gibt es eine andere. Außerdem erfahren wir ausführlich, was das K-Taping hier bewirkt und eine kurze Auffrischung darüber, welche Funktionen Sehnen/Bänder haben. Interessant fand ich hier besonders die Anlage „Spacetape“, die ausführlich erklärt und bebildert dargestellt wird und auch hier die Wirkweise und Durchführung erklärt wird. 

3) Korrekturanlagen
Die Korrekturanlagen werden unterteilt in: funktionelle Korrektur und Faszienkorrektur. Unter der funktionellen Korrektur versteht man eine Korrektur von knöchernen Fehlstellungen durch eine Positionsverschiebung. Bei der Faszienkorrektur sind die Muskelfasern verklebt, die Anlage soll eine Auflockerung der Faszien bewirken, sowie eine Schmerzminderung. Außerdem finden wir hier eine recht ausführliche Beschreibung der funktionellen, sowie der Faszienkorrektur mit sehr guten Erklärungen, was Ursachen, Wirkweise und Durchführung angeht.

4) Lymphanlagen
Besonders beeindruckt hat mich das Kapitel der Lymphanlagen, da dies besonders ausführlich und mit tollen Bildern bestückt ist. Wie zu erwarten werden Lymphanlagen besonders bei Störungen des Lymphabflusses vorgenommen, denn durch die Anlage wird die Haut angehoben und der Raum zwischen Haut und subkutanem Gewebe vergrößert wird und die entsprechenden Kollektoren werden zur Tätigkeit angeregt. Mehr möchte ich jetzt gar nicht in die Tiefe gehen, aber in diesem Buch wird sehr schön erklärt, was es mit dem Lymphabfluss auf sich hat. Grundsätzlich unterscheidet man 2 Anlagen: Anlage bei einer intakten Lymphknotenkette und die Anlage bei teilweise, bzw. vollständig entfernten Lymphknoten. Zusätzlich, zu den verschiedenen Erklärungen der Anlagen wird kurz beschrieben, was es mit den Intakten/teilweise bzw. vollständig entfernten Lymphknoten auf sich hat und welche Auswirkungen dies auf das Gewebe und den Lymphabfluss hat.
Außerdem erfahren wir einiges über die Ursachen für einen Lymphstau, die Wirkweise und die genaue Durchführung.

Kapitelfazit
Insgesamt fand ich alle Anlagetechniken nicht nur wahnsinnig interessant, sondern auch extrem gut erklärt. Besonders gut gefiel mir, dass es sich hierbei nicht nur um die Anleitungen handelte, sondern dass viele Infos drumherum geflochten wurden und wir einiges grundsätzliches zur Thematik erfahren. Die Bilder wurden stets ergänzend hinzugefügt und sind eine echte Bereicherung zu den ausführlichen, aber nicht überladenen Texten. Nach den Erklärungen kann man sich in aller Regel gut richten und die Durchführung sollte anhand der Bilder+Text eigentlich kein Problem mehr darstellen. Super fand ich auchdie kurzen Memos auf den einzelnen Seiten, die eine kurze Zusammenfassung enthielten, wie die Anlage durchgeführt wird und ein Bild, der Tape-Form!

3. Muskelanlagen
Die Muskelanlagen, die wir in diesem Kapitel präsentiert bekommen, gliedern sich in Anlagen der oberen und unteren Extremität, sowie dem Rumpf. Pro Stickpunkt (Oben, Unten, Rumpf) finden wir zwischen 6 und 7 Muskeln, deren K-Taping Anlage dann auf den einzelnen Seiten genauer erklärt wird. Der Aufbau dessen gestaltet sich stets gleich: Es werden Ursprung, Ansatz, Funktion und Innvervation genannt und die Anlage kurz, aber schlüssig erklärt und wie gewohnt, mit einigen Bildern verdeutlicht. Auch hier finden wir den Memokasten wieder, der mir bereits im Vorkapitel so gut gefallen hat! Bei einigen Muskeln findet man noch einen Hinweis in rot, der auf bestimmte Dinge aufmerksam machen soll um so Fehlern direkt vorzubeugen. Top!

Insgesamt bin ich mit der Erklärung und den zugehörigen Informationen, die uns zur Verfügung gestellt werden, mehr als zufrieden und besonders die Bilder runden das ganze auf positive Art und Weise ab.

4. Ligamentanlagen
Bei den Ligamentanlagen unterscheidet man (wie oben erwähnt) die Anlage zwischen Bändern und Sehnen, sowie die spezielle Anlage „Spacetape“, wie man vor allem bei Schmerz- oder Triggerpunkten anwendet. Der Aufbau der Ligamentanlagen gestaltet sich genauso, wie es bei den Muskelanlagen der Fall ist, hier wurde lediglich noch der Unterpunkt „Anwendung“ hinzugefügt, der erklärt, wann man diese Anlage anwenden kann.

Besonders gut gefielen mir auch hier die Bilder, mit denen das Ganze untermalt wurde, denn dieses Mal wird uns nicht nur die Anlage veranschaulicht, sondern auch unsere anatomischen Kenntnisse aufgefrischt. Mit tollen Bildern und Beschriftungen werden uns die einzelnen Sehnen und Bänder noch einmal in Erinnerung gerufen – eine sehr schöne Ergänzung!

Im Unterpunkt „Spacetape“ wird noch einmal der genaue Sinn dieser Anlagenform verdeutlicht und die Anwendungsgebiete genau erklärt.

5. Korrekturanlagen
Die Korrekturanlagen unterteilt man in Funktionelle Korrektur und Faszienkorrektur. Die Autoren erklären kurz, inwiefern korrigiert werden soll (z.B. bei einer Patellakorrektur), was die Basis darstellt (Basis 1 evtl. auch Basis 2) und wie die Anlage vorgenommen wird. Auch hier erhalten wir bei den meisten Anlagen noch zusätzliche Informationen über das jeweilige Krankheitsbild, bzw. die vorliegende Problematik, untermalt mit Bildern und dem bekannten Memo-Kasten. 

6. Indikationsanlage
Die Indikationsanlagen empfand ich persönlich als eines der interessantesten Kapitel, da hier besonders auf verschiedene und vor allem häufige Krankheitsbilder eingegangen wird. Um nur ein paar zu nennen: Migräne, Asthma, LWS-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom, Hüftproblematik, etc. Unterteilt werden die Krankheitsbilder in die Oberpunkte Kopf, Rumpf, Obere und untere Extremität. Besonders gut gefiel mir hier die Tatsache, dass jeweils eine kurze Definition der Problematik aufgeführt war und das Ziel, welches man mit dieser Anlage erreichen möchte. Außerdem wird, wie gehabt, die Anlage erklärt und auch die Bilder, sowie das Memo-Kästchen dürfen nicht fehlen. Spannend waren auch die Tipps, bezüglich der Detonisierenden Anlagen, die man zusätzlich zur eigentlichen Anlage zur Behandlung des Krankheitsbildes anwenden konnte, sowie ein spezieller „Tipp“-Kasten, der allerlei hilfreiche Informationen zu bieten hatte.

7. Lymphanlagen
Die Lymphanlagen gliedern sich, ähnlich wie in den Kapiteln zuvor, wiederrum in 4 größere Gruppen: Obere und untere Extremität, Rumpf und weitere Lymphanlagen. Die einzelnen Anlagen gliedern sich auch hier wunderbar übersichtlich in „Typ“, „Basis“ und „Anlage“, einem Memo-Fenster und anschaulichen Bildern, meistens auch einem „Tipp“.

8. Anlagen in der Neurologie
Dieses Kapitel ist besonders für Physiotherapeuten spannend, die im neulogischen Bereich tätig sind und auch, wenn das auf mich aktuell nicht zutrifft, fand ich dieses Kapitel dennoch sehr spannend! Im Gegenteil zu den anderen Kapiteln, gibt es hier keine grobe Aufliederung, sondern das Inhaltsverzeichnis verweist direkt auf einzelne Nerven, Symptomatiken oder Behandlungsziele. Gegliedert sind die Anlagen in „Anwendung“, „Ursache“, „Ziel“ und einer Erklärung, wie die Anlage erfolgen muss. Auch das Memo-Kästchen und die erklärenden Bilder, sowie ein paar Tipps, dürfen natürlich nicht fehlen.

9. Anlagen in der Gynäkologie
Bei den Anlagen in der Gynäkologie verhält es sich ähnlich, wie bei denen für die Neurologie. Hier sind die Anlagen jedoch etwas vermischter und wir finden nicht nur Anlagen für Rückbildungen, sondern auf Lymphanlagen, Haltungskorrekturen oder Unterstützende Anlagen. Mir persönlich gefiel besonders diese grobe Durchmischung sehr gut, denn hier ist nun für alle Problemchen etwas dabei – super!

Fazit:
Kapitel 1 ist sehr speziell und gerade der Teil, in dem die Funktionen und die Wirkweise des K-Taping beschrieben wird, ist mit vielen Fachwörtern gespickt. Für Laien ist dies daher wohl eher ungünstig. Für Menschen mit medizinischer Vorbildung könnte dieses Buch jedoch ganz interesssant sein, denn gerade die ersten beiden Kapitel erklären eher Grundlegende Dinge, die auch für eher unerfahrene mit etwas medizinischem Verständnis sehr spannend sein könnten. Zudem erklärt besser denn je, was es für unterschiede zwischen Taping bzw. K-Taping gibt und welche Dinge man im Allgemeinen beachten sollte.

Die Anlagen sind stets mehr als verständlich erklärt und mit tollen Bildern untermalt, die den Text bei verständnisproblemen (sollten diese doch vorkommen) sehr eindeutig machen. Besonders begeistert war ich von den Memo-Kästchen, (die ich ja immer wieder erwähnen musste :D ) – sie geben in Kürze das wichtigste aus dem Text wider und können wunderbar als Nachschlagewerk genutzt werden.

Auch wenn ich persönlich bisher keinen K-Taping Kurs gemacht habe, so würde ich behaupten, dass ich mir durch dieses Werk doch einiges an theoretischen Kenntnissen aneignen konnte, die mir durchaus von nutzen sein könnten, wenn ich mich dazu entschließen sollte, diesen Kurs irgendwann doch noch zu machen J Lust darauf macht dieses Buch allemal, denn nach so manchem Versuch an meinem Liebsten wäre ich dann schon gewillt, das ganze doch etwas professioneller durchführen zu können bzw. dies mit professioneller Führung zu erlernen.

Dies war auch eines der Dinge, die mir an diesem Fachbuch besonders gut gefiel: die theoretischen Kenntnisse, die um die eigentlichen Anlagen herum vermittelt wurden, waren perfekt darauf abgestimmt – die Infos waren weder zu kurz, noch zu lang, sondern auf das wesentliche beschränkt und ergänzten die eigentliche Thematik perfekt.

Am Ende finden wir ein Literaturverzeichnis und ein Sachverzeichnis.
Insgesamt kann ich euch dieses Fachbuch absolut ans Herz legen – besonders für die Physiotherapeuten unter euch ist dieses Werk nicht nur interessant, sondern auch äußerst hilfreich. Für Interessenten ohne medizinische Kenntnisse würde ich ein vorheriges Durchblättern empfehlen, denn das Verständnis könnte doch ein wenig Problematisch sein. Solltet ihr medizinische Kenntnisse haben, schaut es euch doch ebenfalls einfach mal an – ich bin sicher, es gefällt!

Wertung: 5 von 5 Sterne!

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