Montag, 4. Januar 2016

[Rezension] Jennifer L. Armentrout - Dark Elements 01 - Steinerne Schwingen

Inhalt
Vampire waren gestern – jetzt kommen die Gargoyles! Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft! (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos
Seitenzahl:  367 Seiten

Verlag: Harper Collins
Preis: 16,90 € (Gebundene Ausgabe) / 14,99€ (Ebook)

Erster Satz des Buches

"Ein Dämon trieb sich bei McDonald's herum."

Fazit 

"Dark Elements 01 - Steinerne Schwingen" ist der erste Band der "Dark Elements" Reihe von Jennifer L. Armentrout. Bisher habe ich keine anderen Bücher der Autorin gelesen, da ich den Klappentext jedoch äußerst interessant fand, beschloss ich, mal wieder eine neue Autorin auszutesten. 

Wer Fantasy-Romane liebt, der ist immer auf der Suche nach neuen Themen und neuen Figuren, die nicht schon so ausgereizt sind, wie es bei Vampiren bzw. Vampirromanen inzwischen der Fall ist. Aus diesem Grund sprach mich dieses Buch ziemlich an, denn mit Gargoyles und Dämonen in verschiedener Form hatte ich bisher nur wenig zu tun. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, muss ich zugeben, dass ich großer Fan der Serie "Supernatural" bin, was möglicherweise auch ein Grund dafür war, dass ich umso gespannter war, auf diese Welt aus Wächtern, die sich in Gargoyles verwandeln um Dämonen zu bekämpfen, einem Hybrid-Mädchen, das zwischen den Fronten steht und der Erkenntnis, dass gut und böse nicht immer so leicht zu unterscheiden sind, wie es auf den ersten Blick scheint. 

Die verschiedenen Charaktere, die uns während unserer Reise durch dieses Buch begegnen, sind nicht nur unglaublich vielfältig und teilweise wahre Diamanten, sondern haben alle ihre eigene Rolle innerhalb dieses Schauspiels inne - auch wenn man die wahre Gesinnung mancher zu Beginn nicht so recht zu durchschauen weiß. Die Hauptprotagonistin Layla mochte ich sehr gerne, denn sie wirkt nicht wie der typische, trotzige Teenager, sondern scheint Erwachsener, wenn auch nicht immer so wohlüberlegt, wie man es sich manches mal wünschen würde. Dennoch verlässt sie sich immer auf ihren Riecher und versucht stets, ihrem Herzen zu folgen - egal wie unsinnig das für den ein oder anderen erscheinen mag. Laylas Ziehbruder Zayne ist eine Persönlichkeit, die ich bis jetzt nicht recht einzuschätzen weiß, denn auch wenn er loyal und sympathisch erscheint, war er mir doch immer ein wenig suspekt. Der Dämon Roth, dem Layla durch Zufall begegnet, strahlte hingegen von Anfang an etwas aus, was mich ihm vollkommen verfallen ließ und egal, ob er nun auf der guten oder bösen Seite steht (was sich innerhalb des Romanes mehr oder weniger herausstellt, aber ich möchte ja nun nicht Spoilern!), er ist einfach ein echtes Goldstück. Roth kann ich gut und gerne als eine meiner Lieblingsfiguren aus diesem Roman bezeichnen und ich bin sehr sehr sehr gespannt, wie es in Zukunft mit ihm weitergehen wird. 

Sprachlich gesehen gefiel mir "Steinerne Schwingen" außerordentlich gut, denn Armentrouts Schreibstil hat etwas fesselndes, etwas magisches, ohne dabei anstrengend oder schwerfällig zu wirken. Toll fand ich das Bonuskapitel am Ende des Buches, welches eine bestimmte Szene aus Roth's Sicht erzählt - und mich dazu brachte, ihn noch ein wenig mehr zu vergöttern, als ohnehin schon. 

Insgesamt kann ich "Steinerne Schwingen" mehr als empfehlen und bin schon wahnsinnig gespannt darauf, wie es in den Folgebänden mit Layla, Roth, Zayne und den anderen weitergehen wird, insbesondere deswegen, weil der Cliffhanger  am Ende des Buches doch sehr böse war.

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein herzliches Dankeschön an den Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 

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