Sonntag, 26. Juni 2016

[Rezension] Iona Grey - Als unsere Herzen fliegen lernten

Inhalt
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl:  608 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Veröffentlichungsdatum: 16.05.2016
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
Iona Grey studierte Englische Sprache und Literatur an der Manchester University. Ihre Begeisterung für Geschichte und ihr großes Interesse an Frauenschicksalen des 20. Jahrhunderts brachten sie dazu, ihren Roman Als unsere Herzen fliegen lernten zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Nordwesten Englands auf dem Land. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Erster Satz des Buches
"Am Morgen erstrahlt das Haus in voller Pracht."

Fazit
"Als unsere Herzen fliegen lernten" ist ein Roman der Autorin Iona Grey. Da ich zu den Buchflüsterern von Bücher.de gehöre, wurde mir dieses Buch in einer wundervollen Überraschungsbox zugesandt. 

Schlägt man also die erste Seite auf, taucht man ein, in zwei verschiedene Welten: Stella, die 1943 den Pfarrer Charles Thorne heiratet und Jess, die 2011 vor ihrem gewalttätigen Freund flieht und sich in einem alten, scheinbar unbewohnten Haus einquartiert. Beide erleben scheinbar nicht wirklich die Liebe ihres Lebens, denn Stellas Ehemann hat sie scheinbar nur geheiratet, um seine Homosexualität zu verbergen und Jess muss vor ihrem Freund fliehen, weil er seine Fäuste nicht im Griff hat...

Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, zwischen 2011 und 1943, sodass man immer einen guten Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der einzelnen Personen hat. Mir persönlich gefiel der Erzählstrang von Stella und Dan ein wenig besser, als der von Jess und Will, was vermutlich besonders daran lag, dass ich zu den ersten beiden einfach eine bessere "Verbindung" aufbauen konnte. Auch wenn das Buch gefühlvoll und mitreißend ist, so fand ich dennoch, dass sich phasenweise ziemliche Längen aufbauten, die mich dann doch schon fast ein paar Zeilen überfliegen ließen, was dem Lesefluss erheblich schadete. Aus diesem Grund muss ich bei meiner Bewertung auch einiges herunter-korrigieren, denn ein Buch, in welches ich mich stellenweise wieder so hineinquälen muss, weil ich die Lust daran verloren habe, sollte keine volle Sternezahl erhalten. 

Auch wird das Buch mit Nicholas Sparks oder Jojo Moyes verglichen, was ich persönlich nicht wirklich bestätigen kann. Außer das aktuellste habe ich von Jojo Moyes jedes Buch gelesen (siehe Rezensionen) und vor meiner Bloggerzeit auch einiges von Nicholas Sparks - und beide Autoren konnten mich deutlich mehr begeistern und mitreißen, als es Iona Grey gelingen konnte. 

Wertung: 3 von 5 Sterne!

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