Freitag, 12. August 2016

[Rezension] Amanda Frost - Dreams 02 - Eines Nachts in Quebec

Inhalt
Zwei Menschen - zwei Leben! Getrennt durch einen Ozean ahnen sie nichts
voneinander, bis das Schicksal sie zusammenführt. Ryan ist einer der populärsten Eishockeyspieler Kanadas und ein richtiger Bad Boy, Samantha hingegen eine aufstrebende Heidelberger Anwältin. Ihre erste Begegnung gleicht einem Vulkanausbruch. Heiß und explosiv! Doch schnell holt sie der Alltag ein, denn für beide steht die Karriere im Vordergrund. So muss zuerst ein Unglück geschehen, und es bedarf eines Richterspruchs, damit die Liebe eine Chance bekommt. Aber kann eine Romanze über zwei Kontinente hinweg überhaupt funktionieren? Romantisch und erotisch! Teil 1: Dreams - Zauber einer Nacht Teil 2: Dreams - Eines Nachts in Quebec Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. (Kurzbeschreibung: www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 344 Seiten

Verlag: Self Publishing (Amanda Frost)
Erscheinungsdatum: 29.06.2016
ISBN: 978-1534785045
Preis:  11,99€ (Taschenbuch) / 3,99€ (Ebook)
          Dreams 02 - Eines Nachts in Quebec

Infos zur Autorin 

"Anfang 2013 startete Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder.

Mit „Dreams – Eines Nachts in Quebec“ erschien im Juli 2016 ihr achtes Buch. In ihren Geschichten geht es grundsätzlich um die große Liebe, gewürzt mit einem guten Schuss Erotik.

Sie finden Amanda hier:
http://amandafrost.de
http://twitter.com/frostamanda
http://facebook.com/amanda.frost.3150

Gerne können Sie sie auch per mail kontaktieren
amanda.frost@aol.com" (Quelle: www.amazon.de)

Erster Satz des Buches

"Schweißgebadet schreckte die kleine Samantha aus dem Alptraum hoch."
Fazit

"Eines Nachts in Quebec" ist der zweite Teil der "Dreams-Reihe" von Amanda Frost. Da ich bekennender Liebhaber der Romane der Autorin bin, konnte ich mir dieses Buch natürlich nicht entgehen lassen und sobald es die Zeit zuließ, flüchtete ich mich in die Welt von Samantha und Ryan...

...und hätte zumindest Ryan so das ein oder andere Mal ganz gerne ordentlich die Meinung gegeigt. "Bad Boy" ist für ihn wahrlich der richtige Begriff, doch auf eine Art und Weise, die ihn mir nicht nur völlig unattraktiv erscheinen ließ, sondern ihn regelrecht unsympathisch machte. Dies änderte sich erst ziemlich spät, denn ein Mann seines Formates gibt nicht so schnell klein bei, nur weil ihn eine Frau interessiert! Doch mit beharrlicher Kleinarbeit wird auch aus dem schlimmsten Bad Boy ein Mann, der sich zügeln lässt... oder? Die Hauptprotagonistin Samantha, eine eigentlich taffe Anwältin, ist auf den ersten Blick zwar die starke Frau, hat aber so die ein oder andere Schwachstelle, die sie einfach nicht verbergen kann. So wird schnell klar, dass ihr starkes Wesen zwar vor Gericht bestand hat, im Privatleben ist sie jedoch ganz und gar nicht die unbesiegbare Power-Frau, die sie auf der Arbeit zu sein scheint. Das merkt auch Ryan, der trotz seiner harten Schale einen weichen Kern zu haben scheint und versucht schon bald, ihr Geheimnis zu lüften...


Amanda Frost schafft es erneut, uns in die weiten eines fernen Landes zu führen, dieses Mal nach Arizona und Kanada. Durch die wundervollen Beschreibungen der Landschaften schafft sie es jedes Mal aufs neue, dem Leser die Sehnsucht nach der Ferne zuzuflüstern und so manches Mal möchte man tatsächlich nur noch in den Flieger steigen und das Weite suchen. Auch ihre Geschichte überzeugt, denn auch, wenn es sich um eine Liebesgeschichte handelt, so darf weder der Spritzer Erotik fehlen, noch eine handfeste Story und diese 3 Parameter weiß Amanda bestens zu vereinen. Auch die Charaktere, die phasenweise unsympathisch oder gar nervig wirkten, schafften den Absprung dann doch noch, sodass man durch die Bank weg von interessanten und vielschichtigen Charakteren sprechen kann, die man gerne auf ihrer "Reise" durch das Buch begleitete. Auch alte Bekannte aus dem ersten Band (Oliver und Sophie) durften natürlich nicht fehlen und ich für meinen Teil freute mich über dieses Wiedersehen doch sehr! 


"Eines Nachts in Quebec" bietet nicht nur eine schöne Liebesgeschichte, sondern auch Charaktere, die in ihrem Leben schon einiges durchgemacht haben und dadurch greifbarer und realistischer werden. So begleiten wir Samantha und Ryan durch ihr Gefühlschaos und hoffen, Seite für Seite, dass sich für die beiden doch noch ein Happy End finden wird. Ich für meinen Teil freue mich schon wieder sehr auf den nächsten Band und träume bis dahin ein wenig von fernen Ländern... 


Wertung: 5 von 5 Sterne


Ein ganz herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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