Mittwoch, 28. September 2016

[Rezension] Charlotte Lucas - All die perfekten Tage

Inhalt
Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen.
Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ...(Quelle: Amazon)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 576 Seiten
Verlag: Lübbe Verlag
ISBN: 978-3431039610

Preis: 16,00 € (Gebunden) /9,99 € (E-Book)

Infos zur Autorin
Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Auch ihre Psychothriller „Allerliebste Schwester“, „Alles muss versteckt sein“ und „Bald ruhest du auch“ sind bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. Mit „Dein perfektes Jahr“ begibt sie sich auf die Suche nach den Antworten auf die großen und kleinen Fragen des Lebens. (Quelle: Amazon)
 
Erster Satz des Buches
"Jonathan N. Grief war nicht zufrieden."

Fazit 
"All die perfekten Tage" ist ein Roman der Autorin Charlotte Lucas. Nachdem ich diesen Roman durch Zufall erhielt, weil ich bei den Buchflüsterern angemeldet bin, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme, denn spontan sagte mir der Klappentext auf jeden Fall zu. 

Obwohl ich am Anfang recht unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen bin, so muss ich doch sagen, dass ich recht schnell eher wenig begeistert davon war. Die abwechselnde Erzählweise der beiden Protagonisten Jonathan und Hannah, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, war zwar auf den ersten Blick ganz reizvoll, hat mich irgendwann aber dann doch ziemlich genervt, denn auch auf Seite 200 erfuhr man noch nicht, was die beiden verbindet. Auch die Emotionalität, die ich in diesem Buch eigentlich erwartet hatte, wollte sich nicht so recht bei mir einstellen und irgendwie laß ich dieses Buch eher genervt, als voller positiver Emotionen. 

Den Charakteren konnte ich nur bedingt Sympathie abringen, denn so richtig wollten sie sich nicht hinter die Fassade schauen lassen und wirkten auf mich persönlich eher langweilig und farblos. Auch wenn ich Hannahs Idee, sich auf diese Art und Weise selbstständig zu machen sehr gut fand, so war das auch so ziemlich das einzige, was mir irgendwie zusagte. Simon war mir von Anfang an total unsympathisch und Hannahs Gefühle für ihn konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Der einzige, der wirklich Charakter hatte und den ich auf seine Weise toll fand, war Leopold, der Obdachlose, der durch einen dummen Zufall in Jonathans Leben tritt.

Das Buch ist mehr als vorhersehbar und machte aus diesem Grund einfach keinen Spaß - es war einfach zu klar, was als nächstes passiert. Auch wenn die vermeintliche Message des Buches eigentlich eine ganz nette Idee war, quasi ein tolles Grundgerüst, so ließ die Umsetzung der Autorin doch eher zu wünschen übrig - schade!

Wertung: 2 von 5 Sterne!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Buecher.de und den Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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