Samstag, 30. April 2016

[Ankündigung] Blog-Tour zum neuen Roman von Gabriela Kasperski von 16. Mai - 21. Mai 2016

Halli hallo ihr Lieben,

heute möchte ich etwas Ankündigen: Ab 16. Mai 2016 findet eine Blog Tour zum neuen Roman "Sicht Unsichtbar" von Gabriela Kasperski statt, starten wird diese Tour hier, auf meinem Blog. Auf folgenden Blogs könnt ihr in den darauffolgenden Tagen dann noch weitere Infos und Themen zum Buch finden :) Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung, die ihr sehr gerne teilen dürft, wir freuen uns über jeden Teilnehmer, Kommentator und Teilenden :) 




16. Mai 2016: www.book-addicted.de
17. Mai 2016: http://www.zwischenwort.de/
18. Mai 2016: http://merlinsbuecher.blogspot.de/
19. Mai 2016: http://wurm-sucht-buch.blogspot.de/
20. Mai 2016: http://www.papierundtintenwelten.blogspot.de/
21. Mai 2016: http://www.binchensbuecher.blogspot.de/

Die Themen werde ich euch in den kommenden Tagen noch mitteilen :)



Dienstag, 26. April 2016

[Rezension] Annika Meyer - Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der Wirklichkeit

Inhalt
Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Auserwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können?

Der Preis ist hoch, den die Auserwählten für ihre Berufung zu zahlen haben: Solange sie sich in ihrer Parallelwelt bewegen, verlieren Freunde, Verwandte und Kameraden in der »normalen« Welt jegliche Erinnerung an sie. Die Auserwählten sind dann die »verschwundenen Seelen«. (Quelle: Verlagshomepage)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 340 Seiten

Verlag: Fabulus Verlag
Veröffentlichungsdatum: 01.03.2016
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
ISBN: 978-3944788173
Preis:  16,95 € (Gebunden) / 13,99€ (Ebook)

Infos zur Autorin
Jahrgang 1999, ist musisch und künstlerisch hochtalentiert und hat bereits an mehreren Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Ihre wahre Leidenschaft gilt aber der Literatur und dem Schreiben. Neben der Schule widmet sie jede freie Minute diesem Hobby. »Verschwundene Seelen« ist ihr Debütroman. (Quelle: Verlagshomepage)


Erster Satz des Buches 
">Okay, also nachher bei Dir?<, sagte Alina ins Telefon."

Fazit
"Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der Wirklichkeit" ist ein Roman der Autorin Annika Meyer. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch eigentlich eher durch Zufall, aber die Thematik sprach mich sofort an, da ich ohnehin gerne Fantasy-Romane lese. 

Die, zugegeben noch sehr junge, Annika Meyer bietet uns mit diesem fantastischen Roman eine gute Möglichkeit, in eine andere, faszinierende Welt abzutauchen und für ihr Alter gelingt ihr das auch wirklich gut. Dennoch muss ich einige Kritikpunkte ansprechen, denn so manches Mal wird das Lesevergnügen dann doch etwas getrübt. Da wäre zum Beispiel die "sieben Welten Welt", die die Protagonisten durchqueren müssen, um sich von ihren magischen Fesseln zu lösen. Als solches gefiel mir diese "7 Welten Welt" zwar ganz gut, ich fragte mich jedoch so manches Mal, wo diese nun plötzlich herkommt und insgesamt passte dieses Konzept - wenn auch sehr interessant gestaltet - nicht ganz zur Hauptgeschichte, denn so wirkte der Roman phasenweise etwas überladen und zusammengewürfelt. Einige Gedankensprünge und -muster, die die Autorin wohl während des Schreibens hatte, konnte ich außerdem nicht ganz nachvollziehen, weswegen ich mich nicht ganz so gut in die Story einfinden konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. 

Die Protagonisten fand ich, im Gegensatz zur Geschichte, sehr gut, man konnte recht schnell Sympathien aufbauen und der bunt zusammengewürfelte Haufen an Charakteren bot eine Menge Abwechslung. Toll fand ich, dass man hier Menschen zusammengeworfen hat, die im "normalen Leben" vermutlich nie zusammengefunden hätten: Alina - der normale Teenie, Jonas und Fabio - die Sportler, Mia - ein 10-jähriges Mädchen, Luna - die oberzickige Tussi und Anton - der Naturwissenschaftsnerd. Genau das macht das Zusammen"leben" der Auserwählten so spannend, denn im Grunde passen sie kein Stück zusammen - und arrangieren sich doch miteinander. 

Das Ende der Geschichte, sowie der vorherige "Showdown" mit einer mehr oder weniger unerwarteten Überraschung konnten mich überhaupt nicht überzeugen, ganz im Gegenteil, ich fand dies eher etwas enttäuschend. 

Insgesamt kann ich euch dieses Werk nur eingeschränkt empfehlen, aber ich bin sicher, dem ein oder anderen von euch könnte dieses Werk gefallen! :)

Wertung: 3 von 5 Sterne



Ein herzliches Dankeschön an Literaturtest und den Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 

Sonntag, 24. April 2016

[Rezension] Gavriel Savit - Anna und der Schwalbenmann

Inhalt
Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 272 Seiten

Verlag: cbt Verlag
Preis:  16,99 € (Gebunden) / 13,99€ (Ebook)

Infos zum Autor
Gavriel Savit ist Autor und Schauspieler. Nach seinem Abschluss an der Universität von Michigan - als Musicaldarsteller - zog er nach New York, um dort seine Bühnenlaufbahn zu verfolgen. Als Schauspieler und Sänger ist Gavriel Savit inzwischen auf drei Kontinenten aufgetreten, von New York bis Brüssel und Tokyo. Er lebt in Brooklyn. "Anna und der Schwalbenmann" ist sein erster Roman. (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
"Als Anna Lanka am Morgen des 6. November im Jahr 1939 - ihrem siebten Jahr - aufwachte, gab es verschiedene Dinge, von denen sie nichts wusste." 

Fazit 
"Anna und der Schwalbenmann" ist der Debütroman von Gavriel Savit. Da ich bei Bücher.de einer der Buchflüsterer bin, wurde mir dieser Roman zugesendet, denn sonst wäre ich wohl überhaupt nicht darauf aufmerksam geworden. 

Es ist immer schwierig, wenn das Genre, in dem ein Buch geschrieben ist, nicht unbedingt eines der Lieblingsgenres darstellt, denn dann habe ich meist große Mühe, mich überhaupt an das Buch heranzuwagen. Auch bei diesem Roman war dies der Fall und leider sehe ich mich dadurch nur noch mehr darin bestätigt, dass dieses Genre einfach nichts für mich ist. Schon kurz vor Erscheinungsdatum traf dieses Buch bei mir ein und seitdem versuche ich eigentlich, damit warm zu werden, doch für mehr als ein paar Seiten am Stück hat es nie gereicht.

Schon der Sprachstil, welchem sich der Autor bedient, war einfach nicht meiner, denn ich empfand beispielsweise Annas Gedankengänge als unwahrscheinlich langatmig und so einschläfernd, dass ich schon nach kurzer Zeit das Bedürfnis hatte, das Buch zuzuklappen. Auch die Tatsache, dass die 7-jährige Anna schon am zweiten Tag, nachdem ihr Vater nicht nach Hause gekommen ist, mit einem fremden Mann mitgeht, den sie überhaupt nicht kennt und jahrelang mit ihm durch die Länder zieht, fand ich völlig utopisch.

Auch, als ich mich endlich bis zum Ende durchgequält hatte, blieben viele Fragen offen und die Logik der Geschichte suchte ich noch immer vergebens. An sich ist das Buch phasenweise sehr unrealistisch und konnte mich aus diesem und den anderen genannten Gründen nicht sonderlich überzeugen. 

Wertung: 1 von 5 Sterne

Samstag, 23. April 2016

[Rezension] Jenny Downham - Die Ungehörigkeit des Glücks

Inhalt
Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 480 Seiten

Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Preis:  19,99 € (Gebunden) / 15,99€ (Ebook)

Infos zur Autorin
Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London. (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
"Als ob ein Alien gelandet wäre."

Fazit
"Die Ungehörigkeit des Glücks" ist ein Roman der Autorin Jenny Downham. Vielleicht kennt der ein oder andere ja noch ihren Roman "Bevor ich sterbe", der eigentlich hauptsächlicher Anlass dafür war, dass ich mich bei Lovelybooks für die Leserunde zu "Die Ungehörigkeit des Glücks" bewarb. 

Da ich sehr gerne Romane lese, denen etwas Dramatik innewohnt und die Autorin mich mit ihrem ersten Roman mehr als begeistern konnte, war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie mir dieses Buch gefallen würde. Was die Dramatik angeht, so konnte mich dieses Buch absolut überzeugen, denn Jenny Downham versteht es, einiges an familiären/zwischenmenschlichen Konflikten in ihre Bücher einfließen zu lassen, sodass dies keinesfalls zu kurz kommt. Was die Story angeht, so habe ich dann aber doch den ein oder anderen Kritikpunkt einzubringen... 

Die Hauptgeschichte als solches gefiel mir wahnsinnig gut, denn wir erfahren nicht nur jede Menge über die familiäre Vergangenheit von Mary, Caroline und Pat (Marys Schwester), sondern auch einiges über die Konflikte zwischen den einzelnen Parteien, die sich bis in die heutige Zeit ziehen. Zeitgleich schreitet Marys Alzheimer weiter fort, dabei versucht sich Mary oft krampfhaft an manche Dinge zu erinnern. Enkelin Katie hilft dabei tatkräftig und zieht dabei den unbändigen Zorn ihrer Mutter Caroline auf sich, die ihre eigene Mutter Mary am liebsten auf die Straße setzen würde, anstatt ihr beim erinnern zu helfen. 

Der Nebenstrang, der sich hauptsächlich mit Katies sexueller Orientierung beschäftigt, ist zwar an sich auch recht interessant, besonders weil sie sehr stark damit zu kämpfen hat, sich selbst zu akzeptieren, an sich jedoch ein völlig nebensächlicher und wenig notwendiger Akt. Auch wenn ich die Entwicklung dieser Geschichte an sich absolut befürworten kann, so hätte ich doch den Fokus eher auf die Hauptgeschichte gelegt, die für sich eigentlich schon ein ganz großes Thema ist, bei dem es keinerlei Nebenstory bedarf. 

Was die Charaktere angeht, so kann man zweifelsfrei sagen, dass sie an und für sich sehr schön ausgearbeitet und durchdacht sind, man aber Katies Bruder Chris viel zu wenig erlebt. Durch seine besondere und außergewöhnliche Art spielt er sich sehr in den Vordergrund, wird dafür von der Autorin dann aber doch viel zu wenig thematisiert, was ich sehr schade fand. Gerne hätte ich etwas mehr über diesen Jungen erfahren und hätte dafür auch auf einige Situationen zwischen Katie und ihren Klassenkameradinnen (die schon fast zum Fremdschämen waren) verzichtet. Katie selbst wirkt phasenweise wie der typische, nachtragende und zickige Teenager, der nicht groß über die Folgen seiner Handlungen nachdenkt, was ich besonders schade finde, denn schaut man sich ihre Figur ansonsten an, wirkt sie viel erwachsener und reifer, als es in besagten Situationen der Fall ist. 

Dieses Buch regt zum nachdenken an, denn die Thematik ist ernst und lässt uns so manches Mal überlegen: Wie verhält man sich als Mutter, als Kind, als Enkelin, wie viel muss man sich zumuten, was erwartet uns, in unserem Lebensalter? Würden wir alles genau so machen, wie es unsere Eltern (Mütter!) getan haben, oder würden wir vielleicht komplett anders handeln? Haben wir unseren Lieben jemals gesagt, wie viel sie uns bedeuten, oder könnte es morgen dafür zu spät sein? 

Insgesamt konnte ich mich mit diesem Buch ein Stück weit identifizieren und auch, wenn ich einige Kritikpunkte anzubringen habe, gefiel mir dieser Roman doch unwahrscheinlich gut. Die Autorin weiß schwierige Themen mit viel Feingefühl anzugehen und ihre Schreibweise ist so leichtgängig, dass die Seiten stellenweise nur so dahinfliegen. 

Wertung: 4 von 5 Sterne!


Ein herzliches Dankeschön an Lovelybooks und den Verlag, für die Leserunde und die verlosten Bücher! 

[SuB-Nachschub] Ein paar Rezi-Exemplare...

Letzte Woche erreichten mich noch ein paar Bücher, die ich euch nun gerne vorstellen möchte. Vielleicht kennt ja der ein oder andere von euch schon eines der Bücher? :)

Christiane von Laffert - Herz verloren, Glück gefunden
Die Ehe der zweifachen Mutter Victoria steckt in der Krise. Um wenigstens für kurze Zeit einmal den ewigen Nörgeleien ihres Mannes zu entfliehen, lässt sich die schüchterne Victoria auf eine abenteuerliche Idee ihrer besten Freundin Emily ein: Sie soll die Society-Reporterin zu einem Kurztrip in ein angesagtes Ski-Resort begleiten und sich – damit sie unter den Reichen und Schönen nicht wie eine graue Maus wirkt – als ungebundene Jetsetterin ausgeben. Der Plan geht auf – bis Victoria im Fahrstuhl des Luxushotels über einen gut aussehenden Fremden stolpert und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Constantin könnte der Mann ihres Lebens sein – wenn da nicht ihre kleine Lüge wäre und sie nicht eigentlich vergeben ... (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) 



Mara Andeck - Wolke 7 ist auch nur Nebel

Moya, 18, ist gerade mit der Schule fertig geworden - und an die große Liebe glaubt sie ganz bestimmt nicht. Als ihre beste Freundin Lena sie für ein wissenschaftliches Liebesexperiment anmeldet, macht sie trotzdem mit. Als Versuchskaninchen kann ihr bei diesem Thema schließlich nichts passieren. Oder etwa doch? Plötzlich soll sie sich für einen von drei Jungs entscheiden. Und das auch noch vor laufender Kamera ... (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) 



Julie Kagawa - Unsterblich 02 - Tor der Nacht 

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ... (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)