Dienstag, 31. Mai 2016

[Rezension] Jennifer L. Armentrout - Lux-Reihe 01 - Obsidian: Schattendunkel

Inhalt
Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat… (Quelle: Verlagshomepage)


Infos zum Buch
Seitenzahl: 400 Seiten

Verlag: Carlsen Verlag
Veröffentlichungsdatum: 25.04.2014
Übersetzerin: Anja Malich
ISBN: 978-3-551-58331-4

Preis:  18,99 € (gebunden) / 12,99 (Taschenbuch) / 11,99€ (Ebook)
Reihe: Lux-Reihe 02 - Onyx: Schattenschimmer 
          Lux-Reihe 03 - Opal: Schattenglanz 
          Lux-Reihe 04 - Origin: Schattenfunke
          Lux-Reihe 05 - Opposition: Schattenblitz

Infos zur Autorin

Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten. (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
"Ich blickte auf den Stapel Kartons in meinem neuen Zimmer und wünschte mir, das Internet würde schon funktionieren."

Fazit
"Obsidian: Schattendunkel" ist ein Roman der Autorin Jennifer L. Armentrout und der erste Band der Reihe um die Lux. Vor einiger Zeit laß ich die beiden bisher erschienenen Romane der "Dark Elements" Reihe ("Steinerne Schwingen" und "Eiskalte Sehnsucht") und da mir diese so gut gefielen, musste ich nun endlich einmal mit der anderen, sehr bekannten, Reihe dieser Autorin beginnen.

Liest man den Klappentext, so bekommt man nur einen minimalen Eindruck in die Geschichte um Katy und Daemon, denn um Daemon und seine Schwester Dee rankt sich ein großes Geheimnis. Dieses erfahren wir erst sehr weit hinten im Buch und wenn ich ehrlich bin, war mein erster Gedanke nach dieser Enthüllung: "och nö". Da ich allerdings die Schreibweise der Autorin so unglaublich gerne mochte und ihre Idee hinter der Geschichte eigentlich gar nicht mal so schlecht fand, laß ich trotzdem weiter - zum Glück -, denn was zuerst so aussah, als ob es sich in etwas verwandelt, was ich sehr fragwürdig fand, entpuppte sich als kreative Idee, die völlig neue Wege öffnet! (Ich will jetzt nicht Spoilern, daher umschreibe ich das Ganze nur etwas!)

Jennifer L. Armentrout ist eine Autorin, die es schafft, fernab vom momentanen Kult (Vampire, etc.) etwas komplett eigenes zu entwerfen - und damit auch zu begeistern! Durch ihre bildliche Sprache erleichtert sie dem Leser dem Einstieg in das Buch (/ihre Bücher) immens und hält ihn dadurch ebenso bei der Stange, wie durch die Eigenschaft, immer etwas an Spannung einzustreuen und Lust auf die Geschichte zu machen. Die Charaktere sind so gestaltet, dass man gut und gerne annehmen könnte, dass sich die Geschichte im Haus nebenan abspielt und besonders Katy ist uns als Leser sehr nah, was besonders durch die Tatsache bedingt ist, dass sie einen Buch-Blog betreibt. Dies zauberte mir natürlich ein schmunzeln aufs Gesicht und führte zwangsläufig dazu, dass sie mir sofort sympathisch war. Auch Daemon, den mal wohl als "Bad-Boy" der Geschichte bezeichnen könnte, hat seine speziellen Qualitäten, auch wenn man ihm so manches mal sein arrogantes Lächeln aus dem Gesicht prügeln möchte. Die übrigen Charaktere konnten ebenfalls begeistern und ich freue mich schon auf ein wiedersehen mit dem ein oder anderen in Band 2! 

Insgesamt kann ich "Obsidian: Schattendunkel" jedem empfehlen, der einmal einen etwas anderes Fantasy-Roman lesen möchte und nicht davor zurückschreckt, einer "etwas anderen" Spezies als Vampiren oder Zombies zu begegnen. 

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Montag, 30. Mai 2016

[Rezension] Tibor Rode - Das Mona Lisa Virus

Inhalt
In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.


Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt - hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint... (Quelle: Verlagshomepage)

Infos zum Buch

Seitenzahl: 464 Seiten

Veröffentlichungsdatum: 24.03.2016
ISBN: 978-3785725672 Preis:  14,99 € (Taschenbuch) / 11,99€ (Ebook)

Infos zum Autor

Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein. Das Mona-Lisa-Virus ist sein dritter Roman. 

Hier (runterscrollen) findet ihr ein Interview mit dem Autor :)

Erster Satz des Buches

"Endlich schlief sie."

Fazit

"Das Mona Lisa Virus" ist ein Roman des Autors Tibor Rode. Da ich ab und an gerne mal einen Thriller lese und mich dieser Roman thematisch ansprach, wollte ich ihn unbedingt lesen.

Liest man die ersten Seiten des Buches, wird man direkt einmal mit sehr vielen Handlungssträngen in unterschiedlichen Kapiteln konfrontiert und es dauert meines Erachtens recht lange, bis sich diese Handlungsstränge zusammenfassen. In der Mitte des Buches reduziert sich das Ganze dann auf 3 parallellaufende Handlungsstränge, wobei einer von Leonardo da Vinci selbst handelt und um 1600 spielt. Dieser eher mystische Handlungsstrang hätte, wenn es nach mir geht, nicht sein müssen, insbesondere deswegen, weil ich am Ende nicht wirklich wusste, wo der Autor mit diesem Handlungsstrang hinwollte. Es bleiben viele Fragen offen und ich hätte mir dann doch etwas mehr Struktur gewünscht, denn irgendwie fehlte mir der sprichwörtliche rote Faden dann doch etwas.


Die Charaktere an sich sind eher oberflächlich gestaltet und auch, wenn man den ein oder anderen Blick in die Vergangenheit werfen darf, so kommt man den Protagonisten nur unwesentlich näher, was ebenfalls der Grund für meine eher negative Bewertung darstellt. Ich brauche, um ein Buch zu mögen, einen gewissen Bezug zum Protagonisten, sonst bleibt die Geschichte farb- und leblos.


Die Story an sich, die zwar recht vielfältig aufgebaut ist (Computervirus, Bienensterben, Entstehung der Mona Lisa, Verschwörungen) ist zwar ganz interessant, jedoch viel zu verworren geschildert, sodass es mir wirklich keinen Spaß gemacht hat, diese Geschichte zu lesen - schade, denn Potenzial hatte sie allemal. 


Insgesamt kann ich euch dieses Buch nicht empfehlen, auch wenn die Idee als solches eigentlich Potenzial zu etwas größerem hatte. Die Umsetzung empfand ich als sehr fragwürdig, die Protagonisten eher langweilig und fade und die kurzen Kapitel mit den wechselnden Personen, Orts- und Zeitangaben störten den Lesefluss mehr, als dass sie ihm zugute kamen.


Wertung: 2 von 5 Sterne!


Hier gehts zur Verlagshomepage :)

Hier kaufen :)



Ein herzliches Dankeschön an den Verlag und an Blogg Dein Buch für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars :)

Samstag, 28. Mai 2016

[Kurzgeschichten-Rezension] Jennifer Estep - Mythos Academy 4,5 - Spartan Frost

Inhalt
Das Logan-Quinn-Special aus der Welt der "Mythos Academy" spielt zwischen "Frostglut" und "Frostnacht" - Achtung, Spoiler! - Logan hat die Mythos Academy verlassen, nachdem die Schnitter versuchten, Lokis Seele in seinen Körper zu überführen. Er leidet unter schrecklichen Albträumen - aber was noch schlimmer ist: Er hat Gwen verletzt und unter dem Einfluss des bösen Gottes fast umgebracht. Logan sinnt auf Rache, und als er erfährt, dass sich die Schnitter ganz in seiner Nähe verstecken, fasst er einen waghalsigen Plan ... (Beschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl: 48 Seiten

Verlag: Piper Ebooks
Veröffentlichungsdatum: 10.12.2013
Preis:  1,99€ (Ebook)
             Estep, Jennifer - Mythos Academy 4,5 - Spartan Frost
             Estep, Jennifer - Mythos Academy 05  - Frostnacht
             Estep, Jennifer - Mythos Academy 06  - Frostkiller

Infos zur Autorin

Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Serien um die »Mythos Academy«, »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«. (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
"Ich würde sie umbringen."

Fazit
"Spartan Frost" ist eine Kurzgeschichte, die zwischen "Frostglut" und "Frostnacht" spielt, der Buch-Reihe "Mythos Academy" von Jennifer Estep. Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, der weiß, dass ich die Bücher dieser Reihe absolut vergöttere und mich jedes Mal aufs neue freue, wenn ich die Zeit finde, eines davon zu lesen. 

"Spartan Frost" behandelt nicht nur den Kampf aus Band 4 - Gwen gegen Logan - aus Logans Sichtweise, sondern auch ein Stück seines Lebens danach. Logan verließ die Mythos Academy und verschwand aus Gwens Verfügbarkeitsbereich nach New York, wo er nun die Mythos Academy dort besuchen soll. Diese Kurzgeschichte bietet uns endlich mal Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des attraktiven Spartaners und zeigt uns, wie sehr er seine, eher ungewollte, Attacke auf Gwen bereut, bzw. wie groß seine Ängste sind, sie erneut zu verletzen. 

Auch wenn die Geschichte, wie der Name schon sagt, recht kurz ist, so bietet sie eine willkommene Gelegenheit, die Dinge einmal aus Logans Sicht zu ergründen und eine kurze Sequenz seines Lebens in New York mitzuerleben. Hier erfahren wir nicht nur etwas über das Leben außerhalb der Mythos Academy und das Protektorat, sondern auch über Logans zerrüttetes Verhältnis zu seinem Vater, das unter dem Tod seiner Mutter stark gelitten hat. Gwendolyn und die restlichen Freunde aus der Mythos Academy werden nur bedingt thematisiert, spielen aber eine untergeordnete Rolle in Logans Leben und der Geschichte. Das Ende der Kurzgeschichte macht Lust auf den nächsten Band und macht uns ein wenig die Nase lang, in Bezug auf die folgenden Geschehnisse.

Insgesamt kann ich euch diese Kurzgeschichte wirklich empfehlen, denn jeder, der die Mythos Academy mag und Logan sympathisch fand, wird diese Geschichte nur so verschlingen!

Wertung: 5 von 5 Sterne