Dienstag, 28. Juni 2016

[Ebook-Rezension] Birgit Kluger - (K)ein Milliardär zum verlieben

Inhalt
Ein Milliardär undercover ... 
Verflixt! Die leicht esoterisch angehauchte Lara hat die Nase voll von ihrem langweiligen Single-Dasein. Ein magisches Liebesritual soll Abhilfe schaffen. Es funktioniert besser als erwartet, aber welcher der Traummänner, ist nun der Richtige? 


Doch plötzlich wird es nicht nur in Sachen Liebe turbulent. In dem Verlag, in dem Lara arbeitet, verkauft jemand geheime Informationen an die Konkurrenz. Sebastian, Sohn des reichen Verlagseigentümers, soll in einer geheimen Mission herausfinden, wer der Schuldige ist. Auf einmal steht Lara ganz oben auf Sebastians Liste der Hauptverdächtigen und ihr sonst so geordnetes Leben wird gewaltig durcheinander gewirbelt. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch

Seitenzahl:  234 Seiten

Verlag: Selfpublishing

Infos zur Autorin
Birgit Kluger begann mit dem Schreiben von Romanen bereits vor zwei Jahrzehnten, fand aber erst in den letzten beiden Jahren die Zeit, sich ernsthaft dieser Leidenschaft zu widmen. Die Weltenbummlerin hat schon auf Mallorca, in den USA und den Seychellen gelebt und wohnt jetzt im Süden Deutschlands.(Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Erster Satz des Buches

"Die untergehende Sonne tauchte die Frankfurter Skyline in orangefarbenes, glühendes Licht."
Fazit

"(K)ein Milliardär zum verlieben" ist ein Roman der Autorin Birgit Kluger. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, habe ich schon so einiges der Autorin gelesen und rezensiert, sodass ich natürlich auch auf die neue Version von "Liebeszauber und andere Katastrophen" gespannt war. 

Wie ihr in meiner alten Rezension nachlesen könnt, war ich von diesem Roman schon sehr angetan, weswegen ich natürlich umso neugieriger war, wie mir die Neuauflage gefallen würde, die nun erheblich mehr Informationen über den Charakter des Sebastian enthält. Schon "damals" empfand ich diesen Charakter als sehr sympathisch und freute mich nun, noch mehr von ihm zu erfahren. Dies gelingt der Autorin in dem Roman nun bestens und wir lernen den smarten Milliardärssohn sehr viel besser kennen, als es nun in "Liebeszauber und andere Katastrophen" der Fall gewesen ist.


Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Sebastian und Lara erzählt und wir können die sich entwickelnde Beziehung der beiden aus beiden Sichtweisen aus betrachten, was ich persönlich sehr schön fand. Auch die übrigen Charaktere waren ausnahmslos sympathisch, auch wenn ich einen der Protagonisten doch etwas merkwürdig fand - wie sich jedoch herausstellte - zu Recht. 


Insgesamt kann ich euch diese Neuauflage ausnahmslos empfehlen - auch denjenigen, die den ursprünglichen Band nicht kennen sollten. 


Wertung: 5 von 5 Sterne!



Ein herzliches Dankeschön an die Autorin, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Montag, 27. Juni 2016

[Rezension] Lucie Marshall - Mama, i need to KOTZ!

Inhalt
„Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl:  256 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag
Veröffentlichungsdatum: 20.06.2016

Preis: 8,99 € (Taschenbuch) / 7,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
Tanya Neufeldt, geboren 1972, ist Schauspielerin und bekam mit 37 Jahren ihr erstes Kind. Seitdem erzählt sie als Lucie Marshall in ihrem sehr erfolgreichen Blog mit viel Humor und Selbstironie über die alltäglichen Herausforderungen als Mutter. Sie schrieb regelmäßig Kolumnen in der tazund in der freundin, die man neben einer Webserie zum Blog seit März 2016 auch online einsehen kann. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin Mitte. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Erster Satz des Buches
">Lucie, was hältst Du von ein paar Monaten in London?<"

Fazit
"Mama i need to Kotz!" ist der zweite Roman der Autorin Lucie Marshall. Ich muss zugeben, dieser Titel wanderte vor allem wegen seines lustigen Titels in mein Regal - und ich habe es keineswegs bereut.

Lucie Marshall berichtet unter einem Pseudonym von den Erfahrungen, die sie als Mutter mit ihrer Familie in England machen musste - und begeistert damit. Lucies Mann arbeitet phasenweise in England und die Familie bekommt die Chance, für ein halbes Jahr (ggf. mehr) dorthin auszuwandern - und nimmt diese Chance wahr.

Dabei berichtet uns Lucie von allerhand Irrungen und Wirrungen, die das Leben im Ausland so mit sich bringt: die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, und einem Kindergarten für ihren Sohn, das Problem des viel zu frühen Einschulens, der Tatsache, dass in London gefühlt mehr andersstämmige Menschen wohnen, als Engländer und die Probleme des alltäglichen Lebens. Mit jeder Menge Humor, Einfallsreichtum und einem ziemlich dicken Fell bewältigt Lucie all diese Hindernisse und versucht, sich und ihrer Familie das bestmögliche Leben in einem fremden Land zu ermöglichen. Dabei lernt sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern auch sich selbst etwas besser und entdeckt nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann neu, sondern auch völlig neue Seiten an ihrem kleinen Sohn Sam. 

Lucies Leben in London ist geprägt von Sehnsucht nach der Heimat, aber auch von Wissenshunger nach neuem und neuen Erfahrungen. Dabei lernen wir Lucie und ihren Sohn zwar recht gut kennen, die übrigen Charaktere bleiben aber etwas auf der Strecke. An sich empfand ich dies jedoch nicht als sonderlich schlimm, denn dieser Roman lebt vom Humor der Autorin und die wichtigsten Personen sind nun einmal Sam und Lucie - und die kennen wir nach diesem Roman dann doch ziemlich gut.

Insgesamt kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der keinen London-Reiseführer oder gar eine Informationsquelle über England sucht, denn das kann euch dieses Werk nicht bieten. Vielmehr finden wir in diesem Roman ein humorvolles und selbstironisches Werk, dass das Leben einer Mutter an einem fremden Ort wohl perfekt beschreibt.

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein herzliches Dankeschön an Literaturtest und den Goldmann Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Sonntag, 26. Juni 2016

[Rezension] Iona Grey - Als unsere Herzen fliegen lernten

Inhalt
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat … (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch
Seitenzahl:  608 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Veröffentlichungsdatum: 16.05.2016
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
Iona Grey studierte Englische Sprache und Literatur an der Manchester University. Ihre Begeisterung für Geschichte und ihr großes Interesse an Frauenschicksalen des 20. Jahrhunderts brachten sie dazu, ihren Roman Als unsere Herzen fliegen lernten zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Nordwesten Englands auf dem Land. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Erster Satz des Buches
"Am Morgen erstrahlt das Haus in voller Pracht."

Fazit
"Als unsere Herzen fliegen lernten" ist ein Roman der Autorin Iona Grey. Da ich zu den Buchflüsterern von Bücher.de gehöre, wurde mir dieses Buch in einer wundervollen Überraschungsbox zugesandt. 

Schlägt man also die erste Seite auf, taucht man ein, in zwei verschiedene Welten: Stella, die 1943 den Pfarrer Charles Thorne heiratet und Jess, die 2011 vor ihrem gewalttätigen Freund flieht und sich in einem alten, scheinbar unbewohnten Haus einquartiert. Beide erleben scheinbar nicht wirklich die Liebe ihres Lebens, denn Stellas Ehemann hat sie scheinbar nur geheiratet, um seine Homosexualität zu verbergen und Jess muss vor ihrem Freund fliehen, weil er seine Fäuste nicht im Griff hat...

Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, zwischen 2011 und 1943, sodass man immer einen guten Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der einzelnen Personen hat. Mir persönlich gefiel der Erzählstrang von Stella und Dan ein wenig besser, als der von Jess und Will, was vermutlich besonders daran lag, dass ich zu den ersten beiden einfach eine bessere "Verbindung" aufbauen konnte. Auch wenn das Buch gefühlvoll und mitreißend ist, so fand ich dennoch, dass sich phasenweise ziemliche Längen aufbauten, die mich dann doch schon fast ein paar Zeilen überfliegen ließen, was dem Lesefluss erheblich schadete. Aus diesem Grund muss ich bei meiner Bewertung auch einiges herunter-korrigieren, denn ein Buch, in welches ich mich stellenweise wieder so hineinquälen muss, weil ich die Lust daran verloren habe, sollte keine volle Sternezahl erhalten. 

Auch wird das Buch mit Nicholas Sparks oder Jojo Moyes verglichen, was ich persönlich nicht wirklich bestätigen kann. Außer das aktuellste habe ich von Jojo Moyes jedes Buch gelesen (siehe Rezensionen) und vor meiner Bloggerzeit auch einiges von Nicholas Sparks - und beide Autoren konnten mich deutlich mehr begeistern und mitreißen, als es Iona Grey gelingen konnte. 

Wertung: 3 von 5 Sterne!

Donnerstag, 23. Juni 2016

[Rezension] Sonja Rüther - Aus dunklen Federn 2

Inhalt
Gänsehaut und Horrorfreuden: Erleben Sie zum zweiten Mal Schauergeschichten, feinsinnigen Splatter und finstere Fantasien Aus dunklen Federn. Ein Forschungstrupp kommt vom Wege ab. Ein Mann fährt zum Klassentreffen, doch sucht er dort keine alten Freunde. Ein freundliches Ehepaar will nicht länger die Schikanen ihres sadistischen Nachbarn hinnehmen. Sie alle ahnen nicht, welch grausame Folgen dies haben wird. Die Bestsellerautoren Markus Heitz und Kai Meyer, Thomas Finn, Boris Koch und viele andere öffnen die Türen der Realität und entfesseln in ihren Horrorgeschichten die ungeahnten Schrecken, die in der Dunkelheit lauern. Ein faszinierendes, abgründiges Lesevergnügen für alle, denen Rabenschwarz lieber ist als Feenrosa. Untermalt werden die Geschichten von den Titelbildern, die von den Autoren individuell selbst gestaltet wurden. (Kurzbeschreibung: www.amazon.de)

Infos zum Buch

Seitenzahl:  400 Seiten

Verlag: Briefgestöber
Veröffentlichungsdatum: 29.03.2016
Preis: 12,95 € (Taschenbuch) 

Inhaltsverzeichnis
Hanka Jobke - Maschas Schuhe
Christian von Aster - Der Groll
Nicole Zöllner - Photosynthese
Thomas Finn - Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten
Vincent Voss - Der flüssige Bob
Markus Heitz - Gesprächsfetzen
Boris Koch - Im Haus des toten Clowns
Stefan Cernohuby - Mein anderes Ich
Sonja Rüther - Elefantenfriedhof
Thomas Lisowsky - Chupa
Kai Meyer - Schau hin!
Hanka Jobke - Die Welt am Abend

Bonus:

Thomas Finn - Der Schrei
Boris Koch - Die Hexe und der Folterknecht
Vincent Voss - Frühlingserwachen 
Sonja Rüther - Peter

Fazit
"Aus dunklen Federn 2" ist eine Anthologie-Sammlung aus der Feder verschiedener Autoren, herausgegeben von Sonja Rüther. Da ich ein großer Fan von Kai Meyers Romanen bin, folge ich ihm natürlich auch auf Facebook. Vor einiger Zeit warb er nun für dieses Büchlein und eine Sammlung von Horrorstorys weckte natürlich sofort mein Interesse! Im folgenden werde ich zuerst ganz kurz auf die einzelnen Geschichten eingehen und dann ein Gesamtfazit abgeben.

Hanka Jobke - Maschas Schuhe:

Sehr kurze Horrorstory mit Potenzial! 4/5 Sterne

Christian von Aster - Der Groll:
Ein gruseliges Märchen über einen bösen Kobold im Wald, den man mit einem dornenumrankten Bullenherz zum Mord auffordern kann... sehr blutrünstig, lässt einem die Haare zu Berge stehen! 5/5 Sterne

Nicole Zöllner - Photosynthese:
Eine Geschichte über einen gruseligen Sport- und Biologielehrer, der so gar nicht das ist, was er zu sein scheint. Erinnert ein bisschen an die Gänsehausbücher von R.L. Stine - nur für Erwachsene! 5/5 Sterne

Thomas Finn - Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten

Wenn der Opa sich gemütlich hinsetzt und den Enkeln eine Geschichte erzählt, dann kommen solche Die "Meister Calamitas' erstaunliche Kuriositäten" dabei raus. Mitreißend, spannend und ein wenig unheimlich... 4/5 Sterne

Vincent Voss - Der flüssige Bob

Eine gruselige "Outdoor"-Geschichte mit unvorhergesehenem Schluss... und ich will wissen, wie es weitergeht, weil sie einfach nur mit einem richtig fiesen Ende aufwartet! :( 5/5 Sterne

Markus Heitz - Gesprächsfetzen

Eine Telefonzelle, eine Stimme und eine Frau, die gerettet werden muss - eine wahnsinnig fesselnde Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe! 5/5 Sterne 

Boris Koch - Im Haus des toten Clowns

Die Geschichte eines Mannes, der die unerzählte Geschichte von Gegenständen sucht und zerstört.... unglaublich, welches Potenzial diese Geschichte beinhaltet. Schade, dass es nur eine Kurzgeschichte ist, ich würde sehr gerne mehr davon lesen! 5/5 Sterne

Stefan Cernohuby - Mein anderes Ich

Das Alter Ego des Autors Stefan Cernohuby (Jack Brutal) übernimmt ihn und schreibt erfolgreiche Romane... doch das ist nicht alles. 5/5 Sterne 

Sonja Rüther - Elefantenfriedhof

Eine alte Dame auf ihrer letzten Reise ins Watt. Sehr interessante Darstellung mit sehr greifbaren Umschreibungen! 5/5 Sterne

Thomas Lisowsky - Chupa

Ein Mädchen, das zwei Wochen der Sommerferien ganz alleine zuhause verbringt, freundet sich mit einem seltsamen Monster an... - interessante Geschichte, deren Verlauf etwas undurchsichtig und zwiespältig zurücklässt. 4/5 Sterne

Kai Meyer - Schau hin!

Oh mein Gott. Kai Meyer ist und bleibt der Meister der Worte. Diese Geschichte gruselt bis ins Mark und verschafft einem bei der bloßen Vorstellung eine wahrhaftige Gänsehaut... 5/5 Sterne

Hanka Jobke - Die Welt am Abend

Eine dystopische Geschichte in der die Welt am untergehen ist... - konnte mich persönlich nicht so ganz überzeugen, da sie nicht wirklich vorangeht und das Ende keine plötzliche Enthüllung bietet. Endet mittendrin. 3/5 Sterne

Bonusgeschichten:

Thomas Finn - Der Schrei

Eine Banshee wird von einer Hexe ausgenutzt. - Spannende Geschichte mit viel Potenzial, würde mir mehr wünschen! 5/5 Sterne 

Boris Koch - Die Hexe und der Folterknecht

Eine Hexe, die eigentlich ein Barbier ist und ein Folterknecht, der eigentlich lieber Lehrer wäre, tauschen sich über ihr Leben aus - tolle Idee, klasse Umsetzung! 5/5 Sterne! 

Vincent Voss - Frühlingserwachen 

Gruselige Spinnengeschichte mit noch gruseligerem Ende. 5/5 Sterne! 

Sonja Rüther - Peter

Über das Leben eines Zombies, der noch zur Arbeit gehen möchte. Ich hab so herzlich gelacht bei dieser Geschichte... mehr davon, bitte! 5/5 Sterne!

Gesamtfazit
Durch die selbstgemalten Titelbilder der jeweiligen Autoren bekommt dieses Büchlein nicht nur einen besonderen, wie auch gruseligen Touch, vielmehr macht es dieses Werk zu etwas persönlichem. Nicht nur die Geschichte lässt tief in die dunkelsten Teile des menschlichen Denkens und der Ideenschöpfung blicken, das meist gruselige Titelbild untermalt dies noch bestens. Die einzelnen Geschichten, auf die ich oben schon ein klein wenig eingegangen bin, sind unterschiedlich lang und eignen sich perfekt, um sich zwischendrin mal ein paar Minuten Auszeit vom Alltag zu gönnen - und sich dabei ziemlich zu gruseln. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk vor allem deswegen, weil ich großer Kai Meyer Fan bin (und die Romane von Markus Heitz auch richtig toll finde), doch auch die anderen Autoren, wenn mir auch bis dato unbekannt, konnten überzeugen! 

Ich für meinen Teil fand dieses Buch unglaublich gut und kann es nur jedem empfehlen, der sich für gruselige Kurzgeschichten begeistert kann!

Wertung: 5/5 Sterne!

Ein herzliches Dankeschön an Sonja Rüther, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Dienstag, 21. Juni 2016

[Rezension] Angela Ochel - Ein Baby und zwei Opas

Inhalt
Wilhelm (73) ist total überfordert, das sieht Finn (1 1/4) sofort. Weder wusste sein Opa, dass er einen Enkel hat, noch scheint ihn die Aussicht, auf ein Baby aufpassen zu müssen, sonderlich zu freuen. Finn dagegen findet´s prima. Als dann noch der Opa väterlicherseits, Alt-Hippie Gunnar, anreist und helfen will, ist das Chaos vorprogrammiert und der Wettstreit eröffnet: preußisch-korrekt gegen bio, Stadt gegen Land, Frühförderung gegen Selbstverwirklichung. Doch dann machen Finns Eltern Ärger, und plötzlich müssen alle zusammenhalten. Ob das gut geht? (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)

Infos zum Buch 

Seitenzahl:  304 Seiten

Verlag: Aufbau Verlag
Veröffentlichungsdatum: 16.03.2016
Preis: 9,99 € (Broschiert) / 7,99€ (Ebook)

Infos zur Autorin

Angela Ochel, 1970 in Bielefeld geboren, machte eine Banklehre und arbeitete lange Zeit als Projektleiterin. Seit ihrem 16. Lebensjahr schreibt sie für Freunde und Familie jährlich zu Weihnachten einen kleinen Roman. »Ein Baby und zwei Opas« ist ihre erste Publikation. Ochel lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen bei Frankfurt am Main. Mehr zur Autorin unter www.angelaochel.de. (Kurzbeschreibung: www.amazon.de)

Erster Satz des Buches
"Das Leben ist eine feine Sache."
Fazit

"Ein Baby und zwei Opas" ist ein Roman der Autorin Angela Ochel. Nachdem ich beruflich mit Kindern arbeite, war ich natürlich neugierig auf die Sichtweise eines 1 1/4 Jahre alten Kindes, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. 

Nun kann man sich also auch in die Welt eines Kleinkindes einlesen, denn nichts anderes behandelt dieses Buch: wir sehen die Welt aus der Sicht des kleinen Finn und beobachten den Kampf seiner 2 Opas um seine Person, was sich hin und wieder als recht lustiges Spektakel. Was auf den ersten Blick ganz gut klingt, gefällt eigentlich auch auf den zweiten, bis auf die Tatsache, dass der Kleine doch eine rechte Weitsicht auf die Dinge hat und erwachsener über manche Dinge urteilt, als man es meinen würde. 

Die Idee an sich ist gelungen und wahrlich einmal etwas neues, konnte mich dann aber doch nicht so ganz überzeugen. Möglicherweise, weil mir die ständige Aneinanderreihung von semi-lustigen Szenen und Vorkommnissen irgendwann dann doch etwas zuviel wurde und ich mir etwas mehr "Alltag" gewünscht hätte. Auch die beiden Opas hätten gegensätzlicher nicht sein können und genau das empfand ich auch als etwas sehr anstrengendes, da es meist in eine Art Wettstreit ausartete, wer denn der bessere Opa sei. Phasenweise fand ich das Buch dann genau wegen dieses Trubels eher langweilig/nervig, weil ich genau wusste, dass gleich wieder etwas passiert - und so macht lesen irgendwie keinen Spaß. Auch wenn der Schreibstil eher locker und leicht von der Hand ging, so muss ich sagen, dass ich den Roman als solches trotzdem als eher schleppend empfunden habe und mich nicht so recht auf die Geschichte einlassen konnte - schade, eigentlich. 

Insgesamt kann ich die Geschichte dann aber doch empfehlen - gefallen ist sicherlich Geschmacksache und ich bin sicher, dass sich der ein oder andere finden wird, der Spaß an dieser Geschichte haben wird.

Wertung: 3 von 5 Sterne!


Ein herzliches Dankeschön an den Aufbau Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Sonntag, 19. Juni 2016

[Rezension] Alyson Noël - Unrivaled: Gewinnen ist alles

Inhalt
Drei sehr unterschiedliche Jugendliche folgen der Aufforderung und hoffen auf die Erfüllung ihres größten Traums - aber sie ahnen nicht, wie hart die Glitzerwelt L.A.s wirklich ist, in der sie sich bewegen müssen. Wer wird es schaffen, Hollywoods heißesten Star Madison Brooks in seinen Club zu locken? Und wie skrupellos werden sie sein, um ihr Ziel zu erreichen?

Obwohl sie in ihrem Gossip-Blog über Promis lästert, will Layla sich ihr Studium mit dem Promoterjob finanzieren. Doch das kann sie ihre Beziehung kosten, denn ihr Freund ist strikt gegen den Job – er hat schon einmal jemanden an die Welt des schönen Scheins verloren.

Aster will eigentlich Schauspielerin werden. Dafür muss sie erst mal berühmt werden und nimmt die erste Hürde, indem sie für einen Unrivaled-Club wirbt. Auf keinen Fall dürfen ihre Eltern davon erfahren, sie haben für Aster nämlich ganz andere Pläne – fernab von der Promiwelt.

Tommy ist nach Hollywood gekommen, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen – den Unrivaled-Clubbesitzer Ira Redman. Ihm und sich selbst will Tommy beweisen, dass er ein Gewinner ist. (Kurzbeschreibung: www.amazon.de)


Infos zum Buch
Seitenzahl:  416 Seiten

Verlag: Harper Collins YA!
Veröffentlichungsdatum: 10.05.2016

Infos zur Autorin

Die Geschichte um das Mädchen Ever machte die Amerikanerin Alyson Noël zur weltbekannten Autorin. In dem Buch geht es um eine 16-Jährige, die übersinnliche Fähigkeiten hat, und es geht um die Liebe: Ever trifft Damen, einen Unsterblichen. Mit ihren Teen-Fiction-Romanen um Ever steht Noël immer ganz oben auf den Bestsellerlisten. Noël, die in Orange County aufwuchs und heute mit ihrem Mann in Laguna Beach, Kalifornien, lebt, hat schon als Babysitterin, Stewardess oder Rezeptionistin gearbeitet, bis sie anfing, die Romanserie „Evermore“ zu schreiben. Noël hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten; ihre Werke wurden bislang in 35 Ländern veröffentlicht. (Quelle: Amazon)

Erster Satz des Buches
"Unzählige Touristen schieben sich Jahr für Jahr den Hollywood Boulevard entlang, doch sollte man diese Straße lieber durch eine dunkle Sonnenbrille und mit gedämpften Erwartungen betrachten."

Fazit 
"Unrivaled: Gewinnen ist alles" ist ein Roman der Autorin Alyson Noël. Vor langer langer Zeit laß ich ihre Reihe "Evermore" und war daher sehr gespannt, wie Noël diesen Genresprung meistert.

In "Unrivaled" geht es um 3 völlig verschiedene Jugendliche, die sich aus verschiedenen Beweggründen bei Ira Redman bewerben, um Club-Promoter zu werden. Aster, ein persisches Mädchen aus reichen Hause, Layla, die sich für die Szene interessiert und einen Gossip-Blog betreibt und Tommy, der sich eigentlich nur bewirbt, weil Ira Redman sein Vater ist, dem er unbedingt etwas beweisen will. Direkt zu Beginn merkt man, dass alle 3 bereit sind, weit zu gehen, um ihr Ziel zu erreichen und in meinem Fall war es von der ersten Sekunde an so, dass mir Tommy am sympathischsten war. Layla und Aster werden von einer gewissen Skrupellosigkeit beherrscht, die sie nicht gerade sympathisch, aber zu durchaus interessanten Charakteren macht, was sich im späteren Verlauf des Buches immer wieder bestätigt. 

Die Geschichte an sich ist frisch, spritzig, spannend und keinesfalls langatmig, da die Welt der Schönen und Reichen natürlich allerhand Skandale bietet, auf die sich unsere Club-Promoter mit Vorliebe stürzen. Dabei lernen wir nicht nur Tommy, Aster und Layla etwas besser kennen, sondern auch die jeweiligen Promis, die die 3 mit aller Gewalt in ihren Club zerren wollen. Dabei fokussiert sich alles auf die derzeit berühmteste Schauspielerin Madison Brooks und ihren Freund Ryan Hawthorne, denn die beiden sind definitiv das heißeste Paar der ganzen Szene. Doch wie so oft ist auch in deren Leben nicht alles in Butter und so entwicklen sich manche Dinge ganz anders, als die beteiligten Personen erwartet hätten. 

Wer die übrigen Romane der Autorin kennt, der hätte vermutlich einen mittelmäßigen Young Adult Roman erwartet, denn eigentlich kategorisiert man Alyson Noël eher in die Fantasy-Szene ein, in der sie hervorragende Romane schreibt. Doch ganz im Gegenteil: Mit "Unrivaled" beweist sie, dass sie durchaus auch zu Genre-Sprangen fähig ist und überzeugt mit einem fesselnden Roman, den man kaum noch aus der Hand legen möchte. Dabei zeigt sie uns nicht nur das verruchte Club-Leben, sondern führt uns auch durch die Abgründe der menschlichen Seele, die für ein bisschen Erfolg fast alles bereit ist zu tun, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Sprache, der sie sich dabei bedient ist leicht verständlich und mitreißend und die Kapitel haben eine annehmbare Länge. 

Insgesamt konnte mich "Unrivaled: Gewinnen ist alles" auf ganzer Linie überzeugen und erwies sich als wahrer Page-Turner!

Wertung: 5 von 5 Sterne!


Ein ganz herzliches Dankeschön an den HarperCollins Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.